Farbe, Graustufen, Schwarz-weiß

Von meinem Landungsbrückenausflug vor ca. drei Wochen wollte ich ein paar Fotos noch bloggen. Bin allerdings bei diesem Bild mit der Bearbeitung hängen geblieben:

Eagle-Takelage in FarbeDas selbe Bild in Graustufen (über die “Schwarz-weiß”-Funktion der digiKam-Bildbearbeitung):

Eagle-Takelage in GraustufenUnd noch einmal in “echtem” Schwarz-weiß (über die “Schwellwert”-Funktion im GIMP):

Eagle-Takelage in Schwarz-weißWenn ich in diesem Tempo meine Bilder weiter bearbeite, rechne ich mit vorzeigbaren Ergebnissen am 17. Mai 2059…

Kreatives Schwarz-Weiß statt nur Farbe entfernen

Ich mag Schwarz-Weiß-Fotos. Und ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Zum “Warum” gibt es wahrscheinlich so viele Meinungen wie es Fotografen gibt, und da das viel mit persönlichem Geschmack zu tun hat spare ich mir an dieser Stelle meine Ausführungen. Was ich mir nicht spare sind ein paar Ausführungen zum Erstellen interessanter(er) Schwarz-Weiß-Bilder mit GIMP. Ich weiß, das gehört eigentlich zu den Grundlagen – allerdings ertappe ich mich selbst immer wieder dabei, dass ich die insbesondere den Weg, der die interessantesten Ergebnisse liefert (über den Kanalmixer) zwar nicht vergesse, aber doch nur selten anwende. Dieser Blogpost ist also auch ein Stückchen “Selbsttherapie”. ;-) Also dann: Schicke Schwarz-Weiß-Fotos mit GIMP anhand zweier Beispiele (ein extremes und ein aktuelles).

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Me, myself and I

Die misslungenen Versuche, mich mit meinem Handy selbst zu porträtieren, haben mich nicht ruhen lassen. Wenn’s mit dem Mobiltelefon nicht klappen will, dann halt mit der “richtigen” Kamera. Also: Stativ aufgebaut, Kamera drauf, Selbstauslöser und los. Nach ein paar Versuchen sind tatsächlich einige Bilder dabei rumgekommen, die sogar mir gut gefallen. Meine Top 3:

Das ist tatsächlich mein Favorit und in meinen Augen eines der besten Bilder, die es von mir gibt. Als Licht diente ein Blitz indirekt über die Decke. Wirkt ernst, leicht distanziert und eine Idee arrogant – so wie ich selbst mich sehe. So ähnlich wie Nr. 2:

Etwas freundlicher, anderer Lichteinfall (diesmal Blitz indirekt über die Wand), irgendwie drängte sich mir ein anderes Format auf (quadratisch statt 3:2-Querformat). Die Reflexionen auf der Brille sollte ich bei Gelegenheit noch retuschieren, ebenso die leichten Schlagschatten neben meinem Kopf.  Mehr eine spontane Idee war Nr. 3:

Gelungen und originell wie ich finde. Bei allen drei Bildern beruhigend: So unfotogen bin ich gar nicht – ich sollte mich nur einmal auf die Suche nach einem Fotografen begeben, der mal ein paar hübsche Bildchen von mir knipst.

Shades of Grey

Allzu viel fotografiere ich momentan nicht. Bei einem Wochenend-Trip nach Berlin hatte ich natürlich meine Kamera dabei, habe jedoch relativ wenig Bilder gemacht. Eine Serie gefällt mir davon allerdings sehr gut: Eine Freundin hatte mir eine stillgelegte Autowerkstatt (?) auf einem Kreuzberger Hinterhof gezeigt (da ist auch dieses Foto entstanden). Tolle Location, großartiges Licht – und eine Gelegenheit bei der ich mir gewünscht habe, mehr in Übung zu sein.

Beim rumprobieren mit der Bildbearbeitung hab ich dann gemerkt: in Schwarz-Weiß gefallen mir die Bilder richtig gut. Hier mein Lieblingstrio:

(…und hätte mir nicht jemand sagen können, dass ich mich beim Verschlagworten vertippt hab und meine Artikel unter “Bilbbearbeitung” einsortiert habe? Ist mir irgendwie peinlich…)

Geländerschnee, diesmal schräg und schwarz-weiß

Es ist schon ein paar Wochen her, dass De-tail in den Kommentaren angeregt hat, das schräge Geländerschnee-Foto in ein Schwarz-Weiß-Bild umzuwandeln. Mit ein wenig Verspätung komme ich dem jetzt nach:

Geländerschnee Schwarz-Weiß fallend

Geländerschnee Schwarz-Weiß fallend

Geländerschnee Schwarz-Weiß steigend

Geländerschnee Schwarz-Weiß steigend

Wie schon einmal erwähnt habe ich die Umwandlung in Schwarz-Weiß mit ShowFoto vorgenommen (Film: KodakTrix, kein Linsenfilter), anschließend ein bisschen Filmkörnung hinzugefügt. Und beim Ergebnis teile ich De-tails Meinung: Während ich bei der farbigen Variante die fallende Version schöner finde, gefällt mir bei der Schwarz-Weiß-Variante die steigende Version besser.

Jetzt reicht es aber auch mit diesem Motiv – mal abgesehen davon, dass in Hamburg (zumindest dieses Wochenende) der Frühling eingezogen ist. Das nächste Mal gibt es frische Fotos. :-)

Noch aus 2010…

…stammt dieses Foto:

Dachblick

Dachblick

Simples Bild, aber irgendwie finde ich, es hat etwas. Bearbeitet habe ich das Foto ausnahmsweise mal nicht mit GIMP, sondern mit showFoto, dem Fotoeditor meines Bildverwaltungsprogramms digiKam.Außer leichten Korrekturen (Horizont ausrichten, Kontrast erhöhen) mache ich mit dem Programm selten etwas, für die Umwandlung in Schwarz-Weiß hat showFoto allerdings einige nette Optionen. Unter anderem lassen sich Effekte von (analogen) Filmen simulieren, in Kombination mit einem Farbfilter-Effekt und ein bisschen Filmkörnung kommt das da oben dabei heraus – Schwarz-Weiß-Bilder erstelle ich künftig nur noch damit.

Bildschön reloaded

Ich fotografiere mittlerweile seit mehr als vier Jahren, und in dieser Zeit – so bilde ich mir ein – habe ich durch Praxis, Lektüre und Beobachtung anderer Fotografen (und ihrer Blogs) einiges gelernt. Grund genug, um eines der ersten Bilder, das ich im digitalen Zeitalter je geknipst habe, erneut zu schießen. Das Original ist dieses hier:

Schienen in die Elbe

“Geknipst” trifft es wahrscheinlich wirklich am besten: Sonderlich bewusst habe ich damals noch nicht fotografiert, was für gestalterische Aspekte wie etwa die Bildaufteilung gilt, noch viel stärker jedoch für technische Aspekte – Blende und Belichtungszeit manuell einzustellen ist bei meiner Kompakten, mit der ich seinerzeit fotografiert habe, zwar möglich, aber eher umständlich. Nachdem ich die “Ebbe und Flut”-Hürde also genommen habe, war ich gestern zur richtigen Zeit am richtigen Platz:

Schienen in die Elbe reloaded

Leicht zu erkennen: Das Foto ist anders. Uhrzeit und Datum (+ 4 Jahre) stimmen einigermaßen überein, das Schiff im Hintergrund lag damals (und gestern) nicht da. Der Bildausschnitt ist unterschiedlich, beim Remake ist mehr Hintergrund und Himmel zu sehen. Und die Helligkeitswerte sind anders. Mir persönlich gefällt es besser als das Original. Und eigentlich könnte dieser Beitrag hier zu Ende sein, aber da ich schonmal da war, wollte ich mich auch intensiver mit dem Motiv auseinandersetzen.

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Fototour: Nikolaikirche

Tolles Wetter in Hamburg, das ich heute vormittag zu einer kurzen Fototour genutzt habe. Mein Ziel: Die Nikolaikirche, eine Kirchenruine mitten in Hamburg.

1943 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff schwer beschädigt. Nach dem Krieg entschloss man sich, die Kirche nicht wieder aufzubauen. Die Trümmer wurden teilweise zur Uferbefestigung der Unterelbe genutzt, der Turm und einige Mauerreste jedoch blieben stehen und wurden später zu einem Mahnmal gegen den Krieg.

Nicht gerade leichte Kost für einen Fotoausflug. Und schwer, die Stimmung des Ortes auf Fotos wiederzugeben: