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Wer sucht, der findet (mein Blog)

Mittwoch, 27. Januar 2010

Ab und zu finde ich es sehr interessant, mal einen Blick in die Blogstatistik zu werfen um zu sehen, woher meine Leser eigentlich kommen. Klare Antwort: die meisten über andere Blogs, bei denen ich kommentiert habe. Überrascht nicht, mach ich ja genauso: Wenn in einem Blog, das ich gerne lese, jemand klug, witzig oder einfach häufig kommentiert, klick ich auf den Link um zu sehen, wer sich denn dahinter verbirgt – und schon hat man einen neuen Feed im Reader.

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Spam vs. Kommentare: 2:0

Montag, 25. Januar 2010

Zunächst einmal die gute Nachricht: Die Spam-Welle, die über mein Blog geschwappt ist, scheint abgeebbt zu sein. Innerhalb von zwei Tagen hat Akismet über 100 Spam-Kommentare ausgefiltert – der Spam hat sich damit mehr als verdreifacht – seit gestern allerdings ist Ruhe. Zwar kann ich mir die plötzliche Beliebtheit meines Blogs bei Spammern immer noch nicht erklären, aber allem Anschein nach ist’s jetzt vorbei… ich klopf mal kurz auf Holz.

Die schlechte Nachricht: Das mit dem Aufholen wird wohl schwieriger als gedacht. Derzeit liegen die menschlichen Kommentatoren gegen die Bots mit ziemlich genau 40 Beiträgen im Rückstand. Bis zum Ausgleich wird es also noch ein wenig dauern… auch wenn hier in den letzten Tagen so viel kommentiert wurde wie nie.

Und wer anhand der in diesem Blog geposteten Hinweise errechnen kann, wie viele echte Kommentare in diesem Blog bislang abgegeben worden sind (+/- 10), gewinnt ein Foto und einen Blogbeitrag nach Wunsch. :-)

Memo an mich selbst: Ich sollte mir was neues für die Überschriften ausdenken – die Zwischenstände haben sich mittlerweile ermüdet.

Ehrgeiz vs. Spaß: 1:1

Samstag, 23. Januar 2010

Ha, das passt ja: Letzte Woche noch habe ich als Antwort auf Birgits Beitrag über Muße und (bei mir fehlende) Disziplin beim Fotografieren geschrieben. Und dann flattert mir diese Woche folgende Pressemitteilung ins Büro:

Spaß kann fehlenden Ehrgeiz ersetzen

Mein Lieblingszitat ist das Fazit im letzten Absatz:

“Konkurrenz- und Leistungsdenken kann Menschen sehr stark demotivieren, besonders wenn sie ihr Wohlbefinden höher als ihre Leistungsfähigkeit bewerten”, so [die Psychologin] Albarracin. Der Grund dafür könne beispielsweise darin liegen, dass sie im Moment lieber etwas anderes tun würden, zum Beispiel, sich gut zu unterhalten. “Das ist kein schlechtes Ziel”, betont die Psychologin.

Das lass ich jetzt einfach mal unkommentiert so stehen… :-)

Spam vs. Kommentare: 1:0

Donnerstag, 21. Januar 2010

Hach, bis heute war ich ja schon ein bisschen stolz auf mein Blog: Meine Besucherzahlen sind zwar nicht gerade hoch, aber ich habe den ein oder anderen regelmäßigen Leser, die – das ist der eigentliche Grund für meinen Stolz – mehr Kommentare gepostet haben als diese dahergelaufenensurften Spam-Roboter. Und das in knapp vier Monaten Blog. Ok, mit ein wenig Unterstützung meinerseits, da ich auf jeden Kommentar brav antworte, aber trotzdem: Mehr menschliche Meinung als Links zu Online-Casinos und FSK-18-Webseiten

Das hat sich heute allerdings geändert: Heute Morgen noch war die Spam-Warteschlange von Akismet leer, heute Abend wartete 57mal Spam auf Löschung. Der Kommentar-Spam hat sich dadurch innerhalb von zwölf Stunden verdoppelt.

Na dann mal los, Ihr fleißigen Leser: Der Vorsprung ist nicht groß – noch könnt Ihr aufholen. :-)

Ergänzung: Während ich diesen Artikel geschrieben hab, sind vier weitere Spam-Kommentare eingegangen – es wird also wohl doch etwas schwieriger, wieder die Führung zu übernehmen…

RE: Fotografie ist Muße. Wenn man es zulässt.

Sonntag, 17. Januar 2010

Dieser Beitrag ist eine Antwort auf “Fotografie ist Muße. Wenn man es zulässt.” von Birgit Engelhardt.

Heute war wieder einer dieser Tage: Die ganze Woche hatte ich mir schon vorgenommen, mir meine Kamera zu schnappen und an die Alster zu fahren, um da ein paar Winterfotos zu schießen. Eine richtige Fototour hab ich dieses Jahr schließlich noch nicht gemacht. Als ich dann heute Morgen Mittag aufgestanden bin, hatte ich direkt ein paar Ausreden: Es hat geschneit, außerdem war es kalt, und es gab zuhause noch so viel zu tun… und dann les ich diesen Post von Birgit.

Kurz zusammen gefasst: Birgit hat sich bislang zu sehr selbst gestresst, wenn es um ihr Hobby Fotografie ging. Bis sie mal eine kleine Pause einlegen musste, keinen Internetanschluss hatte und ihr Hobby gezwungenermaßen mal etwas ruhiger angehen lassen musste. Wie immer bei solchen philosophischen Posts hab ich mich gefragt: Wie ist das bei mir?

Muße ist nun wirklich nicht mein Problem. Ganz im Gegenteil: Wenn ich keine Lust und Muße zum Fotografieren habe, dann lass ich es. Es passiert oft genug, dass ich mit Kamera losziehe und kein einziges Foto schieße. An solchen Tagen fehlen mir Kreativität und der Blick für Motive. Das ist dann auch gar nicht schlimm – schlimmer ist es, wenn ich auf Teufel komm raus dann doch etwas fotografiere, nur um nicht umsonst meine Kamera mitgeschleppt zu haben. Das klappt zwar rein technisch gesehen, aber die Fotos werden einfach nicht schön. Ohne Muße kann ich gar nicht fotografieren.

Und wie ist Birgit in diese Situation gekommen? Ich darf mal kurz zitieren:

  • Ich habe einen Blog, den ich liebe. Aber er muss gefüllt werden, auch, wenn ich grad keine Lust habe. Das erwarten die Leser.
  • Ich habe viele Blogs im Feedreader, die zu lesen viel Zeit kostet. Aber das ist neuer Input, und das macht mich besser. Denke ich.
  • Ich habe mehrere Projekte, v.a. das Community-Kochbuch. Ich koche gerade mit Leidenschaft, aber ich muss auch nen Zwischenstand fertig machen, die Rezepte von den jeweiligen Einreichern absegnen lassen und alles online stellen. Darauf warten die Mitmacher.
  • Ich muss üben, um besser zu werden.
  • Ich habe so viele unbearbeitete Fotos auf dem Rechner, so viel ungenutztes Potenzial…
  • Und von dem einen Programm ist die Testphase von 30 Tagen fast abgelaufen, ohne dass ich es mir bisher angesehen habe.
  • Ihr seht: Viele “ich müsste”, “man erwartet” … sehr viele Ketten, die ich mir selbst auferlegt habe, ohne zu wissen, ob es sie überhaupt gibt. Versteht mich nicht falsch: An den meisten Tagen macht mir das alles sehr sehr viel Spaß. Aber manchmal ist es auch eine Last, eine Verpflichtung, eine Verplanung der Freizeit, egal ob ich will oder nicht.

Viele unbearbeitete Fotos hab ich auch. Aber ehrlich: Während sie auf meiner Festplatte schlummern, werden sie nicht schlechter. An Projekten nehm ich gar nicht erst teil – weil ich genau weiß, dass mir die Disziplin fehlt, das lange durchzuziehen. Auch ich hab ein paar Blogs im Feedreader – derzeit genau zehn, die meist nicht täglich posten. Sobald ich merke, dass ich einen Feed nicht mehr lese, fliegt er aus dem Reader raus. Und last but not least mach ich mir keinen Druck, was mein Blog angeht. Wenn ich Zeit habe, blogge ich, wenn ich keine Zeit habe, blogge ich nicht – ich hoffe mal, dass die paar Stammleser, die ich habe, nicht täglich neuen Input erwarten. Üben allerdings würde meinen fotografischen Fähigkeiten sicher gut tun. Aber selbst auferlegte Ketten? Fehlanzeige. Mit der Folge, dass ich in meinem “Fotoblog” dieses Jahr noch kein Foto veröffentlicht habe. Bei Birgit habe ich 26 gezählt.

Nein, Muße ist wirklich nicht mein Problem. Eher das Gegenteil. Der erste Absatz oben zeigt es: Mein Problem ist eher mein innerer Schweinehund. Ein ausgewachsenes und, das kann ich ganz ohne Stolz sagen, recht prächtiges Exemplar. Ginge es bei mir nur um Muße, so würde ich wahrscheinlich nur quartalsweise meine Kamera auspacken. Fotografieren tut mir gut, es macht mir Spaß – aber oft genug muss dazu erstmal besagter Schweinehund an die Kette gelegt werden.

Birgit möchte 2010 mehr Muße in ihre Fotografie bringen. Ich möchte 2010 ein bisschen mehr Disziplin in meine Fotografie bringen. Vielleicht kann ich mir von ihr in der Hinsicht eine Scheibe abschneiden.

Ach ja: Auf Fototour war ich heute, irgendwann hat der Schnee aufgehört, und ausgerechnet Birgit hat mich per Mail gescheucht. :-) Sind ein paar schöne Fotos bei rumgekommen, bei Gelegenheit werd ich sie hier veröffentlichen – sobald ich mal wieder Muße zum bloggen hab…

Januar

Freitag, 8. Januar 2010

Ich mag den Januar nicht. Der Monat hat mir zwar nicht wirklich was getan, aber meine Stimmung im ersten Jahresmonat ist in der Regel nur selten gut. Das hat zwei Gründe: Silvester und Geburtstag.

Man kann sich gar nicht dagegen wehren: Gegen Jahresende geraten alle, ohne Ausnahme, in eine melancholische Stimmung. Zum Jahresende wimmelt es nur so von Rückblicken, öffentlichen und privaten. Jeder lässt das zu Ende gehende Jahr nochmal Revue passieren und zieht seine persönliche Bilanz. Dem kann ich mich natürlich auch nicht entziehen.

Und jedes Jahr Ende Januar hab’ ich Geburtstag. Wenn ein Lebensjahr zu Ende geht, lasse ich es nochmal Revue passieren und ziehe meine persönliche Bilanz. Dem kann ich mich jedes Jahr nicht entziehen.

Das Resultat: Den gesamten Januar über bin ich in einer melancholischen Rückblicks-Stimmung. Birthday Blues nennt man das wohl. Dass es im Januar so lange dunkel ist, trägt da nicht gerade zu guter Laune bei. Dass das letzte Jahr sehr wechselhaft war und ich mir nicht sicher bin, ob ich es unter “gut” oder unter “schlecht” verbuchen soll, auch nicht.

Das Positive an dem ganzen: Der Januar geht vorbei.

Agenda 2010

Sonntag, 3. Januar 2010

2009 ist vorbei, willkommen 2010, an dieser Stelle noch schnell ein frohes neues Jahr. Auch dieses Jahr werde ich fotografieren, bloggen, und beides möglichst auch noch in Kombination.

Die Ruhe auf dieser Seite erklärt sich mit Weihnachtsurlaub. Anderthalb Wochen hab ich bei meiner Familie verbracht, mich jeden Morgen von meinen beiden süßen Nichten (3 und 5 Jahre) wecken lassen. Meinen Laptop hab ich gar nicht erst eingepackt, in den vergangenen zehn Tage zweimal meine Mails gecheckt. Dabei hätte es durchaus was zu schreiben gegeben, z.B. dass mein Blog am 29.12.2009 100 Tage alt geworden ist.

Seit gestern bin ich wieder in Hamburg, die Stadt ist immer noch schön. Meine guten Vorsätze hab ich mir auf der Zugfahrt zurück überlegt: Cooler werden – ich nehm mir derzeit viel zu viele Dinge viel zu sehr zu Herzen. Wieder mehr (Bücher) lesen. Ein bisschen mehr Ordnung und (Selbst-)Disziplin vielleicht. Und an meiner Umarmung werd ich arbeiten: Meine Schwägerin meinte, ich könnte ruhig mal ein bisschen fester drücken, wenn ich jemanden umarme – das nehm ich mir doch direkt zu Herzen.

Favicon: 16×16 Pixel Kosmetik für mein Blog

Freitag, 11. Dezember 2009

Na, wer hat’s gemerkt? Mein Blog hat seit Donnerstagnachmittag ein Favicon. Ich hoffe, Ihr könnt es alle in Euren Browsern sehen. 16×16 Pixel, die mir mehr Arbeit gemacht haben als so manches 10 Megapixel-Bild.

Das Erstellen selbst war dabei gar nicht das Problem, es gibt schließlich genug Seiten im Netz, die beschreiben wie es funktioniert: Ein bisschen mit GIMP gezeichnet, anschließend als .ico-Datei gespeichert, in den Stammordner meiner Homepage hochgeladen und noch folgendes in die header.php meines WordPress-Themes eingefügt (zwischen <head> und </head>):

<link rel="shortcut icon" href="<?php bloginfo('url'); ?>/favicon.ico" />

So weit, so gut, bis jetzt alles ganz toll und einfach. Allerdings: Mein Firefox zeigte mir das Favicon nicht an. Nach erfolglosem rumbasteln und ergebnislosem googeln bin ich auf die grandiose Idee gekommen, mir das ganze Mal mit anderen Browsern anzugucken, und siehe da: Unter Opera und Konqueror zumindest funktioniert’s problemlos. Und seltsamerweise seh’ ich es mittlerweile auch im Firefox – nachdem ich das Theme gewechselt habe. Wobei das Default-Theme vorher keinerlei Probleme hatte, mir Favicons anderer Seiten anzuzeigen…

Sollte jemand das Favicon nicht sehen können, wär ich für nen kurzen Kommentar (samt benutztem Browser) sehr dankbar – ebenso für Erklärungen, warum es mit dem Default-Theme nicht geklappt hat.

Weihnachtseinkauf

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Unfassbar: Es sind noch knapp zwei Wochen bis Weihnachten, und ich hab schon die ersten Geschenke. Normalerweise beginne ich mit den Weihnachtseinkäufen frühestens zwei Tage vor dem Fest. (Was ich hab wird natürlich nicht verraten, schließlich weiß ich ja nicht, wer hier alles mitliest… sicher ist sicher.) Ideen für ein paar weitere Geschenke hab ich auch, und – Trommelwirbel – sogar schon ein oder zwei Ideen für Weihnachten 2010! Ich sag ja: unfassbar!!!

Fotografiert hab ich heute noch nicht. Kommt aber noch. Schließlich schulde ich meiner aktuell eifrigsten Kommentatorin noch ein Bild (mit Fokus auf dem goldenen Steg). ;-)

7 Tage durchgebloggt

Dienstag, 8. Dezember 2009

Ich hab’s geschafft: Eine Woche am Stück habe ich jeden Tag einen Blog-Post online gesetzt. Urlaub sei Dank.

Heute gibt’s auch einen, leider ohne Fotos. Hab zwar meiner alten Heimat Ahrensburg einen Besuch abgestattet, und das Schloss/Herrenhaus dort ist neulich neu gestrichen worden. Leider blieb man bei der schlichten weißen Farbe (ich wäre ja stark für rosa oder was mit Blümchenmuster gewesen…). Und leider war das Wetter hundmiserabel. Deshalb hab ich aufs Fotografieren verzichtet, stattdessen meinem Lieblingsplattenladen einen Besuch abgestattet (und statt ein paar Dutzend Fotos “nur” drei neue CDs mit nach Hause getragen).

Beim Blog selbst gibt’s auch was neues: Ich hab jetzt ‘ne Blogroll. Derzeit noch recht übersichtlich, wird aber sicher noch ausgebaut.