Artikel-Schlagworte: „ohne Bild“

Zack die Linse: “Sommer adé”

Dienstag, 21. September 2010

Zum Glück schickt Flickr automatisierte Benachrichtigungen. So bin ich doch noch um drei Ecken daran erinnert worden, dass heute das Projekt “Zack die Linse” startet. Das erste Thema: “Sommer adé”. Die allgemeinen Bedingungen: Kein Archiv-Bild, eine Woche Zeit. Die besonderen Bedingungen: Auf dem Foto muss etwas Blaues zu sehen sein, und nach Möglichkeit kein Herbstlaub.

Mein erster Gedanke: Himmel hilf! Ich bin seit Wochen nicht mehr zum Fotografieren gekommen, im Büro geht’s drunter und drüber, am Wochenende ist Reeperbahn-Festival, und jetzt soll ich mit Abgabetermin kreativ sein?

Mein zweiter Gedanke: Ich hab zwei schöne Ideen. Für eine brauch ich aber noch ein Modell… das könnte fast komplizierter werden als Terminstress und Zeitmangel.

(Memo an mich selbst: In die Sidebar das Projekt-Logo einbauen und verlinken.)

Vierstellig

Dienstag, 31. August 2010

Danke, Akismet.

Warum blogge ich eigentlich?

Freitag, 2. Juli 2010

Es ist mal wieder soweit: Zeit für nen Grundsatzartikel. Nachdem ich mich im Rahmen einer Blogparade schon einmal darüber ausgelassen habe, warum ich fotografiere, ist diesmal das Thema “Bloggen” angesagt, ausgelöst durch einen Artikel bei Basic Thinking, der nach der Lektüre der von Bloggern gestalteten, wohl besser inhaltlich gefüllten “Scroll Edition” der Welt kompakt das Internet für belanglos und Bloggen für tot erklärt.

Hand aufs Herz: Warum blogge ich? Wegen des Geldes? Die paar Euro könnte ich auch anders ausgeben. Werbung werde ich hier nicht schalten, Flattr kommt mir auch nicht auf die Seite, und als Auftragsfotograf gegen Honorar – nur für den Fall, dass jemand mal auf diese abwegige Idee kommen sollte – stehe ich nicht zur Verfügung. Ruhm? Da muss ich nur einen kurzen Blick auf meine Blogstatistik werfen: so viele Leser verirren sich nicht hierher, die meisten, die via Google auf meinem Blog landen, springen nach einer Seitenansicht wieder ab, und ohne genaue Daten zu haben vermute ich, dass ich bei der Zahl meiner Abonnenten statt eines Feeds problemlos einen Telefonservice anbieten könnte, bei dem ich persönlich über neue Artikel informiere. (Das hätte sogar was…) Spaß? Ja, das trifft es ganz gut.

Ich schreibe gern, und ich bin arrogant genug zu wissen selbstbewusst genug zu glauben, dass ich das auch ganz gut kann. Ich beschäftige mich gern mit Computern, was eigentlich wieder gegen WordPress spricht, da hier in der Regel alles läuft und ich gar nicht selbst Hand anlegen muss, um Probleme zu lösen. Ich mache auch gern Fotos, und ich finde, dass einige davon ganz gut gelungen und zu schade sind, nur auf meiner Festplatte ihr digitales Dasein zu fristen. Hier kommt dann vielleicht doch der “Ruhm”-Gedanke durch: Wenn ich ein in meinen Augen hübsches Bild mache, es online stelle und ein mir vollkommen Fremder vom anderen Ende der Republik es mit “schönes Foto” kommentiert, dann streichelt das mein Fotografen-Ego – und ich freue mich dass auch die, die keinen Zugriff auf meine Festplatte haben ( = Weltbevölkerung – 1 ) sich das Bild anschauen können.

Ist das jetzt belanglos, liebe Redakteure von Basic Thinking? Reite ich ein totes Pferd? Ach, vergesst diese Fragen: Mein persönliches Relevanzempfinden wiegt hier schwerer als die Relevanzzuschreibung eines kommerziellen Blogs. Ich mache hier genau das, was angeblich überholt ist: persönliche Gedanken und Beobachtungen schreiben. Und ich mach’s gerne. Allerdings habe ich auch weder Hund noch Katze noch Kinder, so dass ich hier nicht mit Floh-/Katzen-/Windel-Content dienen kann. Dafür hab ich ‘nen Teddy, über den ich mir wahrscheinlich täglich tolle Geschichten ausdenken könnte. Und die Frage ist hier nicht “will das denn jemand lesen?” sondern eher “will ich das denn schreiben?”.

Rückblick: Kaffee-Projekt

Mittwoch, 30. Juni 2010

Auch wenn ich zur Premiere ein wenig gezwungen überzeugt werden musste: Erstmals in meiner Fotoblogger-Karriere habe ich an einem Projekt teilgenommen. Das Thema “Coffein-Sucht” war ja auch wie für mich gemacht. :-) Und ja: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Nicht nur Spaß, es hat auch meine Kreativität geweckt. Statt mit der Kamera durch die Gegend zu rennen und möglichst schicke Fotos zu schießen war die Herausforderung: Wie setze ich das vorgegebene Thema passend um? Zugegeben: Den ersten Satz, der mir beim Thema eingefallen ist (“Draußen nur Kännchen”) hab ich zwar nicht ins Bild setzen können, aber ich denke, ich habe ein paar hübsch anzusehende Bilder geschossen und das Thema gut getroffen. Auf jeden Fall habe ich mich gedanklich noch nie so viel mit Kaffee und meinem Verhältnis dazu beschäftigt wie in den letzten Tagen.

Und zu noch einem Schritt wurde ich gezwungen überzeugt: Ich habe jetzt (endlich?) einen Flickr-Account. Eigentlich bin ich sehr skeptisch wenn es darum geht, meine Dateien, insbesondere meine Fotos, auf fremde Server zu stellen. Andererseits: Ich blogge meine Fotos ja ohnehin hier. Bei Flickr eröffne ich mir halt ein Publikum, das höchstwahrscheinlich nicht auf meinem Blog landen würde. Als Bildverwaltungsapplikation werde ich Flickr ohnehin nicht nutzen – da habe ich mit digiKam eine sehr umfangreiche Bildverwaltung auf meiner privaten Festplatte.

Ein bisschen Zeit, mich mit Flickr zu befassen, habe ich jetzt jedenfalls – Urlaub sei dank. :-)

Bildbearbeitung und Wordbook

Mittwoch, 2. Juni 2010

(Die beiden Themen haben gar nicht so eng miteinander zu tun, wie es die Überschrift vielleicht nahe legt…)

Ich hab es hier schon ein paar Mal kundgetan: Ich bin kein großer Fan von Bildbearbeitung. Mit fehlt halt oft die Geduld, mich vor meinen Rechner zu setzen und an meinen Fotos zu arbeiten, selbst wenn sie danach um einiges besser aussehen könnten. Und ausgerechnet ich war heute im Büro dazu auserwählt, ein Layout zu entwerfen und zu Ansichtszwecken auch optisch umzusetzen. Was soll ich sagen: Einen Kreativ-Kaffee und ein paar Dutzend Ebenen im GIMP später (zum Glück hab ich den auch im Büro installiert) bin ich um viel Bildbearbeitungserfahrung und ein paar lobende Worte von Kollegen und Chef reicher. Zur Krönung des Ganzen gefällt mir selbst das Ergebnis auch außerordentlich gut, und es hat mir auch noch ne Menge Spaß gemacht. :-) Mal sehen, ob diese Erfahrung meine allgemeine Einstellung zur Bildbearbeitung ins Wanken bringt…

Nicht nur ins Wanken gekommen, sondern gekippt ist das Wordbook-Plugin in meiner WordPress-Installation. Für alle, die es nicht kennen: Wordbook veröffentlicht automatisiert neue Blog-Posts als Statusupdates bei Facebook. Fand ich anfangs total nützlich. Mittlerweile nicht mehr. Fragt mich nicht warum, aber ich will nicht, dass alles, was ich hier poste, auch gleich auf Facebook erscheint. Obwohl mein Blog öffentlich viel leichter zugänglich ist als mein Facebook-Profil. Trotzdem: Ich trenn es lieber: Farewell, Wordbook.

Recht am eigenen Ton?

Sonntag, 16. Mai 2010

Wer zur Miete wohnt wir das kennen: Man hört immer mehr von seinen Nachbarn als man will. Ich höre Duschen, Waschmaschinen, Partys, Musik, manchmal auch murmelnde Stimmen, die wie die Hälfte von Telefongesprächen klingen, wobei ich allerdings nicht sicher bin in welcher Sprache sie geführt werden. Und ich höre einen meiner Nachbarn häufig singen. Er singt oft, leidenschaftlich und laut – ich würde ja auch gern “gut” dazuschreiben, aber das wäre gelogen.

Da es neulich bei Paleica eine Diskussion zum Thema “Recht am eigenen Bild” gab und der Gesangstil schließlich so schräg ist, dass er tatsächlich “unbeschreiblich” ist – das muss man einfach selbst gehört haben: Wie sieht es mit dem Recht am eigenen Ton aus?  Verstoße ich damit gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder gar gegen die europäische Menschenrechtskonvention? Und habe ich überhaupt Lust, mit einem Aufnahmegerät so lange in meinem Schlafzimmer zu hocken (da hör ich ihn am besten), bis der Nachbar wieder singt? Zumindest die letzte Frage kann ich problemlos beantworten…

Es gibt mich noch

Sonntag, 25. April 2010

Zunächst einmal: Es gibt mich noch. Das ist, zumindest wenn ich mir meine Aktivitäten auf diesem Blog anschaue, gar nicht so selbstverständlich. Im März hab ich zuletzt etwas hier gepostet – sage und schreibe vier Artikel, was gegenüber drei im Februar schon eine Steigerung war.Und im April? Bislang Fehlanzeige.Wahrscheinlich sind die paar regelmäßigen Leser, die ich mühevoll Ende letzten Jahres gewonnen habe, längst wieder verschwunden. Naja, shit happens (eine Redewendung, die in der Übersetzung “Scheiße passiert” irgendwie viel uncooler klingt).

Verständlich, gibt ja auch nix zu lesen hier. Was mehrere Gründe hat: Zum einen ist’s beruflich und privat recht turbulent bei mir. Das zieht sich schon ein paar Monate hin, und die Hoffnung, dass sich das bald mal gibt, schwindet. Zum andere schleppe ich mich derzeit mit einer entzündeten Achillessehne herum. Was erklärt, warum ich bei dem Traumwetter der letzten Wochen nicht zu Fototouren los bin. Und was bedeutet, dass die zahlreichen Ziele für Fototouren noch ein wenig warten müssen, bis ich wieder schmerzfrei laufen kann. Naja, Scheiße passiert (eine Redewendung, die in der Übersetzung “Shit happens” irgendwie viel cooler klingt).

Den sonst bei Posts dieser Art beliebten “ich verspreche, mich zu bessern”-Absatz spare ich mir an dieser Stelle. Sobald ich wieder kann, werde ich auch wieder Bilder machen. Und sobald ich Bilder mache, landen die auch wieder in diesem Blog – hat bei den Fotos aus London ja auch funktioniert. Bis dahin durchstöber’ ich mein CD-Regal nach Gute-Laune-Musik für den Frühling – Vorschläge sind willkommen. :-)

Na endlich…

Dienstag, 23. März 2010

Das wurde auch Zeit: Ich hab wieder fotografiert. Ich war übers Wochenende in London, zwei Tage bin ich mit der Kamera durch die Stadt getigert, rund 120 Bilder sind nach Aussortieren noch auf meiner Speicherkarte geblieben. Die meisten muss ich noch ein wenig bearbeiten, dann werden sie auch hier zu bewundern sein. Eine Auswahl zumindest…

Ich bin jetzt schon gespannt auf eventuelle Kommentare zu den London-Fotos. Denn ganz ehrlich: Wirklich zufrieden bin ich mit der Ausbeute nicht. Viele Bilder sind typische Touristen-Schnappschüsse. Wirklich originelle Fotos sind in meinen Augen kaum darunter – dabei ist die Stadt voll von Motiven. Entweder hat mich die Motivblindheit erwischt, oder ich bin einfach aus der Übung. Ich hoffe auf letzteres. Naja, Ihr werdet es sehen. Ich peile mal unverbindlich das Wochenende an.

Kleine Pause

Samstag, 20. Februar 2010

Oh Mann, ist es wirklich schon fast zwei Wochen her, dass ich das letzte Mal gebloggt habe? Auch das war ja nur ein Archiv-Post. Was hab ich bloß die ganze Zeit gemacht?

Naja, ich weiß es ja: Ich war beruflich ziemlich eingespannt, wenn ich dann irgendwann abends mal nach Hause gekommen bin hatte ich ehrlich gesagt wenig Lust zu bloggen. Genauso wenig habe ich in den letzten Wochen bei anderen Blogs kommentiert. Meine spärlichen privaten Internetaktivitäten waren reduziert auf Facebook und ein paar wenige Videos gucken auf YouTube. Neues Futter für mein Fotoblog gab’s ohnehin nicht: Hier oben war es furchtbar kalt und wochenlang am Stück bewölkt (zumindest kam es mir so vor), ich habe kein einziges Foto geschossen.

Stattdessen hab ich viel Musik gehört, gelesen (nicht so viel, wie ich eigentlich wollte), überlegt, ob ich zum ersten Mal in meinem Leben meine gesamte CD-Sammlung alphabetisch sortieren soll, aber diesen Gedanken dann doch wieder verworfen. Und mir geht’s gut. Ich habe weder das Bloggen noch das Fotografieren vermisst – seltsamerweise, würde ich jetzt fast sagen. Selbst bei der Pop Life-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle, wo es tolle Motive gibt, habe ich mich nicht geärgert, dass ich meine Kamera nicht mit hatte.

So langsam wird es hier im Norden wieder wärmer, in den letzten Tagen gab es sogar mal wieder richtigen Sonnenschein. Eigentlich kann es nicht mehr lange dauern bis mich die Lust am Fotografieren wieder packt. Und dann blogge ich bestimmt auch wieder. Mal sehen wie lang es bis dahin noch dauert…

Wenn ich nicht ich wäre…

Donnerstag, 28. Januar 2010

Birgit hat mich mit einem Stöckchen beworfen. Naja, genau genommen hat sie selbst ein Blog-Stöckchen aufgehoben, es anschließend in die Runde geworfen und in ihrem Post neben einigen anderen auch mich ebenso freundlich wie namentlich dazu aufgefordert, es aufzuheben. Normalerweise bin ich kein großer Fan von solchen Stöckchen, ich mag eher die offenen Fragen. Und oft frage ich mich, welche Drogen man eigentlich nehmen muss, damit einem sowas einfällt, und ob die Krankenkasse die im Zweifel bezahlen würde. Aber sei’s drum: Wenn ich so nett gebeten werde, kann ich einfach nicht nein sagen.

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