Artikel-Schlagworte: „Frühling“

Postkartenansicht

Sonntag, 5. Juni 2011

Dieses Foto kommt mit Ankündigung: Im Rahmen meines Mai-Projektes hatte ich die da gerade erst wieder in Betrieb genommene Alsterfontäne geknipst, war nicht zufrieden und hatte seinerzeit schon geschrieben, dass ich mit der “Großen” nochmal einen Versuch unternehme. Hier ist nun der Versuch, knapp einen Monat nach dem Handyfoto.

Die kurze Fahrt zum Jungfernstieg war tatsächlich die erste Gelegenheit seit Wochen, bei der ich mal wieder mit meiner Spiegelreflex unterwegs gewesen bin (und mir dabei vorgekommen bin wie ein Tourist), auch wenn nicht viele Bilder entstanden sind. Die letzte Kameratour davor war zum Hafengeburtstag – die Bilder hab ich zwar auch angekündigt, mir allerdings jetzt nochmal angeschaut, alle für schlecht befunden und behalte sie für mich…

An den Landungsbrücken raus

Dienstag, 8. März 2011

…diese Bilder verdienen hoffentlich Applaus:

Es war ein kurzer, aber schöner Ausflug mit der Kamera zu den Landungsbrücken am Sonntag, sehr viel mehr Motive als oben abgebildet habe ich gar nicht abgelichtet. Meine Favoriten: Das Gegenlichtbild (Nr. 2) und die Möwe, die dankenswerterweise direkt in die Kamera schaut (Nr. 5).

Und für wen sich die Überschrift nicht sofort erklärt: Diesen Song hab ich jedes Mal im Ohr wenn ich an den Landungsbrücken aussteige.

Gesichter der Großstadt (2)

Freitag, 11. Juni 2010

Vor zwei Wochen habe ich eine neue meine erste Serie gestartet: Unter dem Serientitel “Gesichter der Großstadt” will ich Fotos veröffentlichen, die Hamburg – meine Wahl-Heimat und mittlerweile wirklich meine Heimat – mal nicht von seiner schönen, idyllischen Postkarten-Seite zeigen. Und da eine Serie keine Serie ist, wenn’s bei nur beim Pilotfilm bleibt, folgt nun Folge 2 der ersten Staffel:

baustelle

Rund 100 Meter Luftlinie vom Hauptbahnhof entfernt: Bis vor wenigen Wochen stand da noch ein rotes Backsteingebäude, anhand der Wand des Nachbarhauses kann man noch erahnen wie es mal ausgesehen hat. Mittlerweile ist auch der Schutt abgetragen, in der Häuserzeile klafft einfach nur eine Lücke.

“Na und? Ist halt ‘ne Baustelle, gibt’s doch ständig und überall.” Genau das ist es: Städte ändern ständig ihr Gesicht. Kein komplettes Facelifting, mehr nach dem Motto hier ein bisschen Feuchtigkeitscreme, da mal eine Augenbraue zupfen. Kleine Veränderungen, meist unbemerkt und kaum beachtet, aber stetig und ständig.

Gesichter der Großstadt (1)

Mittwoch, 26. Mai 2010

Vor zwei Wochen hat Paleica eine Serie gestartet: “Sinfonie der Großstadt – Szenen eines Alltags”. Bislang ist es zwar (leider) bei einem Post zum Auftakt geblieben, aber den Titel fand ich sehr inspirierend. Weniger den Teil mit dem “Alltag”, mehr den Teil mit der Großstadt. Deshalb leihe ich mir mal ein wenig Kreativität und starte eine eigene Serie.

Erst das Foto, dann ein paar Worte dazu:

glueck

Ich wohne in Hamburg. Eine tolle Stadt mit wunderschönen Ecken, die man gerne fotografiert. Bilder von Rathaus und Alster, Speicherstadt und Elbe findet man auch auf meinem Blog – und Unmengen von vielen anderen Bildern von schönen Ecken der Hansestadt auf meiner Festplatte. Aber Hamburg kann auch anders sein: dreckig, laut und hässlich, so wie jede Großstadt eben ihre dreckige, laute und hässliche Seite hat. Das macht die Stadt zumindest in meinen Augen nicht weniger schön, im Gegenteil. Diese Seite von Städten ist irgendwie wie eine Frau am frühen Morgen: Wenn der Wecker klingelt gewinnt kaum eine einen Modelvertrag, aber man erkennt die Schönheit, die später aus dem Bad kommt, auch direkt nach dem Aufstehen – und weiß es vielleicht mehr zu schätzen. Diese Seite, das Schmuddelige abseits der Postkartenmotive, macht für mich den Reiz von Städten aus.

Das Foto ist unter der Kennedybrücke über die Alster entstanden, rechts liegt die Binnen-, links die Außenalster, nicht ganz so weit links knapp außerhalb des Bildausschnitts Zelte und Schlafsäcke. Das “Glück”-Graffiti sieht man schon seit mindestens vier Jahren da (auf dem Foto der Kennedybrücke bei Wikipedia vom Januar 2006 ist es schon zu sehen).

Rund um die Alster

Samstag, 22. Mai 2010

Wie neulich schon geschrieben war ich endlich mal wieder auf Fototour, an einem schönen Frühlingssonntag einmal ein bisschen um die Alster. Das Ergebnis des ganzen ist mir für eine eigene Galerie ehrlich gesagt nicht gut genug (obwohl ich selbst überrascht war, wie gut ich trotz langer Pause mit meiner Kamera zurecht gekommen bin), aber vorenthalten will ich die Bilder trotzdem niemandem:

AlsteruferGenau: Das oben ist das Bild, das ich neulich schon gepostet habe, diesmal allerdings ein wenig nachbearbeitet.

Alsterufer2Gleiches Motiv, leicht geänderter Standort.

TunnelDer Fußgängertunnel unter Kennedy- und Lombardsbrücke. Ein wenig verwackelt, aber einen zweiten Versuch hatte ich leider nicht (wegen plötzlich in Massen auftretender Fußgänger).

Außenalster1Außenalster2Segler auf der Außenalster. Viel mehr, als auf den beiden Bildern zu sehen sind, in der Panorama-Ansicht verlor es (zumindest aus meiner Sicht) allerdings die Wirkung.

TreppenDie Treppen vom Alsterufer hoch zur Kennedybrücke. Wenn ich’s schon noch nicht wieder ins Treppenviertel geschafft hab, knips ich halt einfach so Treppen. So wie diese hier:

Treppen2Diese Treppen führen hoch zur Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle. Das ist, für die, die sie nicht kennen, dieser Klotz:

KunsthalleDas waren tatsächlich nicht alle Bilder, die an dem Tag entstanden sind. Ein paar allerdings heb’ ich mir noch für andere Gelegenheiten auf.Allerdings wollte ich, bevor ich die nächste Tour unternehme, erstmal die Bilder hier bloggen – more to come soon.

Ende

Sonntag, 16. Mai 2010

Wer bei dieser Überschrift jetzt denkt, das Ende dieses Blogs sei gekommen, den muss ich enttäuschen oder kann ihn beruhigen (je nach Sichtweise). Nein, ich verkünde vielmehr – imaginär begleitet von Fanfaren, Chören und donnerndem Applaus – das Ende meiner fotografischen Pause.

Als Formel ausgedrückt:

grandioses Frühlingswetter + (-1 x entzündete Achillessehne) + freier Sonntag – innerer Schweinehund = das erste Foto seit fast zwei Monaten

Alsterufer im Mai

Zugegeben: nicht gerade das beste oder spektakulärste Foto, dass ich je geschossen habe. Dafür ist es tatsächlich das erste Bild, dass ich seit dem 22. März (bei meinem London-Trip) gemacht habe. Und um es noch ein bisschen auf die Spitze zu treiben ist es das erste meiner Fotos seit dem 4. März, das auf deutschem Boden entstanden ist – wäre die Blogvorstellung bei Marcel nicht gewesen, müsste ich sogar bis in den Januar zurück gehen (sämtliche im Februar geposteten Bilder kamen aus dem Archiv).

Ganz ehrlich: Ich hätte gedacht, dass ich mich nach einer so langen Pause erstmal wieder mit meiner Kamera anfreunden muss. Erst recht, wenn ich den vorherigen Absatz nochmal lese. Stattdessen ging mir das Knipsen relativ leicht von der Hand. Ok, das Licht war sehr gut, aber dafür hab ich das Bild oben im manuellen Modus aufgenommen. Wie auch immer: Bei meinem kleinen Spaziergang um die Alster sind noch mehr Fotos entstanden, und die gibt’s natürlich möglichst bald hier zu sehen.