Neue Galerien: Paare und Kontraste
Dienstag, 1. Dezember 2009Ich war fleißig: Nachdem sich seit einigen Tagen viele meiner alten Fotos wieder auf meiner Festplatte befinden, habe ich einige Stunden damit zugebracht, das Archivmaterial zu sichten. Daraus sind prompt zwei neue Galerien entstanden.
Zum einen ist mir dabei aufgefallen (oder besser: wieder eingefallen), dass ich gerade zu Beginn meiner Fotografenkarriere immer gerne “Begegnungen” fotografiert habe: zwei, die sich treffen und die durch das Foto als zwei Bildelemente in eine Beziehung zueinander gebracht werden, auch wenn diese Beziehung außerhalb des Fotos vielleicht gar nicht existiert. Zugegeben: gerade zu Beginn meiner Fotografenkarriere hätte ich es wohl nicht so abstrakt ausgedrückt. Von solchen Fotos hab ich ne ganze Menge, die ersten davon hab ich in der Galerie “Zwei” online gestellt (weitere werden garantiert folgen).
Zum zweiten hab ich mich beim Bewerten meiner Bilder gefragt: wann ist ein Foto eigentlich ein gutes Foto für mich? auf diese Frage gibt es wahrscheinlich so viele Antworten wie Fotografen und Betrachter, und auch ich gebe wahrscheinlich je nach Tagesform und Laune unterschiedliche Antworten. Eine lautet jedoch definitiv: Ich mag Kontraste im Bild. Die können mal gestalterisch sein (z.B. scharf/unscharf, hell/dunkel oder Farbkontraste) oder inhaltlich (groß/klein, nah/fern, viel/wenig), tatsächlich sichtbar oder nur gedacht. Unter diesem Aspekt hab ich mir meine Fotosammlung noch einmal angeschaut und in der Galerie “Kontraste” die Bilder online gestellt, die zumindest aus meiner Sicht von solchen Kontrasten leben – auch wenn vielleicht die Wahrnehmung einiger Kontraste ziemlich exklusiv bei mir liegt. Aber egal: ist ja schließlich mein Blog hier.













