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Neue Galerien: Paare und Kontraste

Dienstag, 1. Dezember 2009

Ich war fleißig: Nachdem sich seit einigen Tagen viele meiner alten Fotos wieder auf meiner Festplatte befinden, habe ich einige Stunden damit zugebracht, das Archivmaterial zu sichten. Daraus sind prompt zwei neue Galerien entstanden.

Zum einen ist mir dabei aufgefallen (oder besser: wieder eingefallen), dass ich gerade zu Beginn meiner Fotografenkarriere immer gerne “Begegnungen” fotografiert habe: zwei, die sich treffen und die durch das Foto als zwei Bildelemente in eine Beziehung zueinander gebracht werden, auch wenn diese Beziehung außerhalb des Fotos vielleicht gar nicht existiert. Zugegeben: gerade zu Beginn meiner Fotografenkarriere hätte ich es wohl nicht so abstrakt ausgedrückt. Von solchen Fotos hab ich ne ganze Menge, die ersten davon hab ich in der Galerie “Zwei” online gestellt (weitere werden garantiert folgen).

enten-an-der-ostsee

Zum zweiten hab ich mich beim Bewerten meiner Bilder gefragt: wann ist ein Foto eigentlich ein gutes Foto für mich? auf diese Frage gibt es wahrscheinlich so viele Antworten wie Fotografen und Betrachter, und auch ich gebe wahrscheinlich je nach Tagesform und Laune unterschiedliche Antworten. Eine lautet jedoch definitiv: Ich mag Kontraste im Bild. Die können mal gestalterisch sein (z.B. scharf/unscharf, hell/dunkel oder Farbkontraste) oder inhaltlich (groß/klein, nah/fern, viel/wenig), tatsächlich sichtbar oder nur gedacht. Unter diesem Aspekt hab ich mir meine Fotosammlung noch einmal angeschaut und in der Galerie “Kontraste” die Bilder online gestellt, die zumindest aus meiner Sicht von solchen Kontrasten leben – auch wenn vielleicht die Wahrnehmung einiger Kontraste ziemlich exklusiv bei mir liegt. Aber egal: ist ja schließlich mein Blog hier. ;-)

glaskugel

Anfängerfehler

Montag, 23. November 2009

Normalerweise finden sich in Fotoblogs ja immer die gelungensten Aufnahmen, sozusagen eine “Ultimate Definitive Greatest Shots Collection”. Ist bei mir bislang ja genauso. Aber das ändert sich jetzt:

Das Hamburger Rathaus

Das Hamburger Rathaus

Das Foto war eines der ersten Bilder, die ich als Digitalfotograf überhaupt geschossen habe. Damals (Mai 2006) fand ich es ganz toll. Mittlerweile schrecklich. Die Bildkomposition hat diesen Namen nicht verdient (wollte ich überhaupt das Rathaus fotografieren oder doch das Alsterfleet im Vordergrund?), zu allem Überfluss ist auch noch die Turmspitze abgeschnitten, der Schärfepunkt liegt auch falsch. Dass der Himmel überbelichtet ist, kann ich ja noch auf meine fotografische Unerfahrenheit seinerzeit schieben.

Was würde ich heute anders machen? Den ganzen Bildausschnitt höher schieben – dann ist der Rathausturm ganz drauf und außerdem weniger vom aktuell sehr dominanten Wasser im Vordergrund. Wenn man schon mit einer Belichtungsautomatik arbeitet bei solchen Lichtverhältnissen entweder den Himmel mit einbeziehen z.B. über Mehrfeld-/mittenbetonte Messung) oder per Belichtungskorrektur abdunkeln, bis der Himmel passt. Aus dunklen Stellen lässt sich per digitaler Nachbearbeitung noch was rausholen, aus überbelichteten nicht.

Oder wie wäre es hiermit:

Harley-Teddy

Harley-Teddy

Ein Spitzen-Motiv: Die Harley-Days in Hamburg, überall Rocker, Lederjacken, Chrom, Testosteron liegt in der Luft. Und mittendrin, auf einer aufgemotzten Maschine, sitzt dieser Teddy auf dem Sozius. Aber auch hier: Komposition und falsche Schärfe vermasseln das Foto.

Was würde ich heute anders machen? Auf den Teddy scharf stellen, abblenden für die Tiefenschärfe, die Perspektive so wählen, dass man die Motorräder besser als solche erkennt (z.B. einen Schritt nach links gehen).

Eins hab ich noch:

Segelschiff im Hamburger Hafen

Segelschiff im Hamburger Hafen

Entstanden bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg: Das Licht war toll, der Himmel wirkt dramatisch – ebenso dramatisch finde ich allerdings die Spiegelung der Fensterscheibe, durch die ich fotografiert habe. Ein paar Meter weiter Richtung Heck gab’s unüberdachte Plätze, wo viele Fotografen saßen – mittlerweile weiß ich warum und würde mich auch dazu setzen.

Was würde ich heute anders machen? Nicht durch die Scheibe fotografieren. Generell ist es nie verkehrt, andere Fotografen (besonders die mit den teuren Kameras) diskret zu beobachten und sich zu fragen, warum die machen, was sie gerade machen. Gerade als Anfänger habe ich viel durch Beobachtung gelernt. Aber: Nicht glotzen, und nicht die Perspektive 1:1 kopieren!

Und warum zeig ich solche miesen Schnappschüsse hier? Weil auch solche typischen Anfängerfehler zu meiner Fotografenkarriere gehören. Bilder dieser Kategorie hab ich jede Menge auf meiner Festplatte. Aber aus jedem dieser Fotos habe ich etwas gelernt.

Update: Die “Was würde ich heute anders machen?”-Absätze hab ich nach Anregung von Marcel in den Kommentaren eingefügt. Frei nach dem Motto: Nicht nur meckern, sondern auch sagen, wie es besser geht.

Endlich einmal Zeit

Sonntag, 8. November 2009

Ist das schön mal ein Wochenende Zeit zu haben: Ausschlafen, ein bisschen um den in den letzten Wochen vernachlässigten Haushalt kümmern, ausgiebig Musik hören (über die traurige Nachricht, dass die neue John Mayer-Platte erst 2010 erscheint, mussten mir dessen drei bisherige Alben hinweg helfen), kochen und shoppen gehen (verkaufsoffene Sonntage sind toll). Eine Fototour stand ausdrücklich nicht auf meinem Programm.

Statt dessen hab ich mich auch um dieses Blog gekümmert. Zum einen war ich fleißig, was das Schreiben von Artikeln angeht. Auch die Galerie-Lösung habe ich (wie in einem anderen Post schon beschrieben) auf NextGen Gallery umgestellt. Die bisherigen Galerien habe ich umgestellt, und dank der Album-Funktion sieht auch die Hauptseite der Galerien jetzt schön ansprechend aus.

Ganz vom Knipsen konnte ich heute dann aber doch nicht lassen. Ich habe versucht, mein ehemaliges Hobby in Szene zu setzen:

Bass1

Bass1

Ich hoffe, man sieht dem “Baby” weder sein Alter an – mittlerweile 15 Jahre – noch die Tatsache, dass ich ihn in den letzten Jahren sehr wenig gespielt habe.

Bass2

Bass2

Irgendwie bin ich mit den Bildern nicht ganz so zufrieden… das Ergebnis hatte ich mir anders vorgestellt.

Bass3

Bass3

Nach diesem Foto allerdings wurde mein Shooting durch einen Telefonanruf unterbrochen. Bei nächster Gelegenheit werd ich einen weiteren Versuch unternehmen, meinen Bass ins rechte Licht zu rücken. Und sollte jemand Tipps haben, wie die Ergebnisse besser werden: Die Kommentare sind offen. :-)

Galerien: The next generation – Wildlife

Samstag, 7. November 2009

Nach einigen Wochen Untätigkeit (zumindest in dieser Hinsicht) habe ich mal wieder mein Fotoarchiv durchforstet und eine neue Galerie online gestellt: Tierbilder.

pinguine

In einem Aufwasch habe ich auch gleich noch ein neues Plugin installiert und getestet: NextGEN Gallery. Ganz am Anfang, als ich mein Fotoblog aufgesetzt habe, hatte ich schon davon gelesen, war mir aber zunächst nicht sicher, ob das Plugin auch einfach genug zu benutzen ist. Also: ausprobiert, und es ist einfach. Ich muss die Bilder nicht mehr einzeln in die Mediathek hochladen, sondern kann das in einem Schwung erledigen, und muss noch nicht einmal eine neue Seite für die Galerie anlegen – auch das macht das Plugin auf Wunsch ganz allein.

Meine alten Galerien werde ich in den kommenden Tagen auf die neue Lösung umstellen, an den Inhalten wird sich allerdings nichts ändern – es kommen höchstens noch welche hinzu.

zur Galerie: Wildlife

Zentimeterentscheidung

Freitag, 6. November 2009
Fluchtweg

Fluchtweg

In welche Richtung hätte ich von meinem Standpunkt aus eigentlich fliehen müssen?

Ein Fotograf braucht auch mal Glück

Montag, 2. November 2009

Ich war am Wochenende mal wieder in Berlin, diesmal nur für eine Nacht. Da es keine ausschließlich private Fahrt war, wollte ich ursprünglich gar keine Kamera mitnehmen (dass ich so einen Satz in einem Fotoblog poste, ist eigentlich eine Schande). Ich hab mich schließlich doch dazu durchgerungen, meine Kompakte einzupacken.

Nach einem leckeren Abendessen war ich mit meinem Kollegen am späten Abend auf dem Weg zurück zum Hotel, der uns am Reichstag vorbei führte. Wir gehen an den fast menschenleeren Treppen vorbei, plaudern ein wenig darüber, dass wir uns beide gerne einmal die Kuppel anschauen würden, aber keine Lust haben, in der langen Schlange zu stehen, als jemand vom Eingang ruft: “Die letzte Schleuse für heute – entweder jetzt oder nicht mehr!”

Das haben wir uns natürlich nicht zweimal sagen lassen – und sind ohne die sonst übliche Wartezeit von wahrscheinlich mehreren Stunden rein und direkt hoch zur Kuppel. Ein imposanter Anblick, gerade bei Nacht (und gerade für meinen Architektur-besessenen Kollegen). Und zum Glück hatte ich meine Kamera dabei:

Reichstagskuppel

Reichstagskuppel

Technisch gesehen ist das Bild garantiert nicht das beste, das ich je geschossen habe, genau genommen ist es ziemlich verrauscht (ja, es war sehr dunkel). Bei diesem Motiv wäre ein Weitwinkel sehr gut gewesen. Aber: Das hätte ich an meiner großen Kamera auch nicht gehabt – und hätte ich nicht den ganzen Tag meine Kompaktkamera durch die Gegend geschleppt, ohne auch nur ein Foto zu schießen, hätte ich die Kuppel gar nicht fotografieren können. Und ehrlich: Ich glaube nicht, dass ich diese Chance so schnell noch einmal bekomme…

Experimente mit dem Selbstauslöser

Samstag, 17. Oktober 2009

Was tun, wenn das Wetter zu schlecht für eine Fototour ist, ich aber auf Fotografier-Entzug bin? Stativ ausgepackt und ein bisschen mit dem Selbstauslöser herumprobiert. Netter Nebeneffekt: Da ich normalerweise hinter der Kamera stehe, habe ich kaum Fotos von mir selbst – jetzt hab ich ein paar.

Die meisten Fotos, die dabei herausgekommen sind, gehören allerdings eher in die Kategorie “Ausschuss”. Kein Wunder: Es gibt keine Möglichkeit zu kontrollieren, ob Bildaufbau und -ausschnitt gut sind, ob die Haltung in Ordnung ist etc. Zwischen Bild, Überprüfung der Aufnahme und dem nächsten Bild liegen immer gut 20 Sekunden.

Ein Bild hab ich heute dennoch geschossen, das mir gefällt – mir dem Finger am Auslöser. Und wie es aussieht, ist eine leichte Vogelperspektive in meinem Fall schmeichelhaft (was man schnell beurteilen kann, wenn man die anderen Bilder kennt):

Selbstportrait

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Neue Galerie: Fotos aus Hamburg

Sonntag, 11. Oktober 2009

Eine neue Galerie ist online: Einige meiner Fotos aus der Hansestadt.

03 Alster-Anleger

Keine Bange: Die neun Bilder der Galerie sind bei weitem nicht alle Bilder, die ich in Hamburg geschossen habe. Viele allerdings werde ich hier nicht bloggen können – wegen des Rechts am eigenen Bild. Auf vielen Fotos sind Menschen zu sehen, die auch erkennbar und identifizierbar sind. Andere sind noch in der “Pipeline”: Beispielsweise habe ich schöne Bilder aus Hagensbecks Tierpark, die ich lieber in einer eigene Galerie sammeln werde.

Bildschön

Samstag, 26. September 2009

Was macht ein gutes Foto aus? In erster Linie ein gutes Motiv.

Schienen in die Elbe (gesehen in Blankenese)
Schienen in die Elbe (gesehen in Blankenese)

Das hier scheint so ein gutes Motiv zu sein: Die Schienen, die in Blankenese in die Elbe führen, waren eines der ersten Fotos, die ich in meiner Fotografenkarriere überhaupt gemacht habe. Ok, ehrlich gesagt war es eher im Vorbeigehen geknipst. Trotzdem: Wenn ich meine Bilder präsentiere, bekommt dieses Foto das meiste Lob und die besten Kritiken.

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Die ersten Galerien sind online

Mittwoch, 23. September 2009

Was wäre ein Fotoblog ohne Fotos? Genau: albern. Deshalb habe ich meine ersten beiden Fotogalerien online gestellt.

Die ersten neun Bilder auf dieser Seite waren meine Lieblingsbilder in Schwarz-Weiß:

Möwe am Nordseestrand

Möwe am Nordseestrand

Die zweite Galerie, die ich heute online gesetzt habe, sind die Bilder (manchmal eher: Schnappschüsse) von einem  Wochenende in Berlin:

Mauerreste an der Stralauer Allee

Mauerreste an der Stralauer Allee

Ich hoffe, beides gefällt.