Prag: The Very Best Of

Die Bearbeitung dauert doch um einiges länger als gedacht… Sei’s drum: Als erstes Zwischenergebnis gibt es hier mal ein “Very Best Of”. Schöne Fotos (in meinen Augen), die vielleicht nicht ganz so typisch touristisch sind:

Als nächstes kommen dann die touristischen Bilder. :-)

Außer Übung

Verdammt. Der Urlaub naht, mein Plan war, ein paar Tage wegzufahren und viele tolle Fotos zu machen. Und ich beginne zu zweifeln ob letzteres so klappt wie geplant…

Am Sonntag war absolutes Traumwetter in Hamburg, ich hab ein paar freie Stunden genutzt um zu Planten und Bloomen zu fahren. Zugegeben: ich war etwas uninspiriert. Trotzdem: bei den Motiven, die sich einem dort bieten, müssten zumindest ein paar schicke Blümchenbilder rumkommen. Insgesamt hab ich 36 Fotos geschossen, nach der Ausschuss-Bereinigung blieben 21 übrig, von denen nach meiner eigenen Bewertung keines mehr als 3 von 5 Punkten verdient hat. Die drei schönsten (hier zu verstehen als: die drei Einäugigen unter den Blinden) sind diese hier:

Ganz ehrlich: Das sind nun wirklich keine Bilder, mit denen man angibt. Technisch gesehen zwar ok, aber ansonsten irgendwie… langweilig. Am besten gefällt mir persönlich noch Bild 1, das zumindest eine ungewöhnliche Perspektive vorweisen kann und einigermaßen Tiefe hat. Vielleicht lässt sich durch ein bisschen Bearbeitung noch ein interessantes Bild daraus machen, aber “schön” ist in meinen Augen echt anders.

Ich habe ja schon häufiger gemerkt (und hier und da auch drüber gebloggt), dass Übung und Routine viel ausmachen kann. Und derzeit ist’s damit bei mir nicht sehr weit her. In meiner aktuell eher knapp bemessenen Freizeit fehlt mir dann doch die Lust, mir die Kamera zu schnappen.  Ich freu mich trotzdem auf meinen Urlaub – nur der virtuelle Diaabend im Anschluss fällt wahrscheinlich etwas knapper aus.

Aber ehrlich: Diaabende sind doch meist eh langweilig…

Farbe, Graustufen, Schwarz-weiß

Von meinem Landungsbrückenausflug vor ca. drei Wochen wollte ich ein paar Fotos noch bloggen. Bin allerdings bei diesem Bild mit der Bearbeitung hängen geblieben:

Eagle-Takelage in FarbeDas selbe Bild in Graustufen (über die “Schwarz-weiß”-Funktion der digiKam-Bildbearbeitung):

Eagle-Takelage in GraustufenUnd noch einmal in “echtem” Schwarz-weiß (über die “Schwellwert”-Funktion im GIMP):

Eagle-Takelage in Schwarz-weißWenn ich in diesem Tempo meine Bilder weiter bearbeite, rechne ich mit vorzeigbaren Ergebnissen am 17. Mai 2059…

You can always long for May: Überbleibsel

Das ist jetzt aber definitiv der letzte Post zu meinem Mai-Projekt

An manchen Tagen habe ich mehr als ein Foto geschossen. Aufs Blog geschafft hat es dann aber doch jeden Tag nur ein Bild. Bei den meisten Bildern fiel mir die Auswahl nicht schwer, bei zwei Fotos allerdings tut es mir richtig Leid, dass sie im vergangenen Monat nicht gezeigt wurden. Deshalb will ich sie Euch – wenn auch ohne den Lomo-Effekt aus dem Projekt – hier nicht vorenthalten:

Das Zweite-Wahl-Foto vom 20. Mai:

Das Alternativ-Foto vom 25. Mai:

Geländerschnee, diesmal schräg und schwarz-weiß

Es ist schon ein paar Wochen her, dass De-tail in den Kommentaren angeregt hat, das schräge Geländerschnee-Foto in ein Schwarz-Weiß-Bild umzuwandeln. Mit ein wenig Verspätung komme ich dem jetzt nach:

Geländerschnee Schwarz-Weiß fallend

Geländerschnee Schwarz-Weiß fallend

Geländerschnee Schwarz-Weiß steigend

Geländerschnee Schwarz-Weiß steigend

Wie schon einmal erwähnt habe ich die Umwandlung in Schwarz-Weiß mit ShowFoto vorgenommen (Film: KodakTrix, kein Linsenfilter), anschließend ein bisschen Filmkörnung hinzugefügt. Und beim Ergebnis teile ich De-tails Meinung: Während ich bei der farbigen Variante die fallende Version schöner finde, gefällt mir bei der Schwarz-Weiß-Variante die steigende Version besser.

Jetzt reicht es aber auch mit diesem Motiv – mal abgesehen davon, dass in Hamburg (zumindest dieses Wochenende) der Frühling eingezogen ist. Das nächste Mal gibt es frische Fotos. :-)

Geländerschnee, diesmal schräg

Auch wenn ich grundsätzlich für alles, was ich tue, eine Ausrede Begründung parat habe: Kritik, gerade wenn sie konstruktiv formuliert ist, nehme ich mir immer zu Herzen. Deshalb hab ich mich noch einmal dem Schnee auf dem Geländer meines Schlafzimmerbalkons gewidmet. Der ursprüngliche Plan war eigentlich, das Bild nochmal zu machen, nur diesmal (wie von Paleica angeregt) Geländer und Streben schräg abzubilden. Da sich in der Zwischenzeit das Motiv selbst allerdings geändert hat – so frisch wie beim ersten Bild ist der Schnee nicht mehr – ist es doch ein völlig anderes Bild geworden mit mehr Konzentration aufs Detail. Oder, etwas detaillierter beschrieben: Da der Schnee, der vorher an der Seite der Streben pappte, weg ist, hab ich vom Hoch- aufs Querformat gewechselt und mich mit längerer Brennweite auf Schnee und Eis konzentriert.

Bleibt die Frage: steigend

Schnee auf dem Geländer 1

Schnee auf dem Geländer 1

oder fallend?

Schnee auf dem Geländer 2

Schnee auf dem Geländer 2

Bevor ich meinen Favoriten verrate und (natürlich eine Begründung parat habe, warum es mein Favorit ist) würde mich ja mal interessieren, welche Variante Ihr besser findet…

Zack die Linse: Fazit und neues Thema (2)

Ok, diesmal lag mir das Thema besser, ich hatte nicht mehr Zeit, aber mehr Ruhe, und mein letztes Foto lag nicht knappe 6 Wochen zurück. Eigentlich beste Voraussetzungen für das jüngste Thema “Zwei” beim “Zack die Linse”-Projekt. Und tatsächlich bin ich mit den Bildern, die ich diesmal abgeliefert habe, um einiges zufriedener als letztes Mal. Aber der Reihe nach:

Daran, dass ich entgegen meiner ersten Erwartungen doch nicht so viel Zeit hatte, war mein kleiner Bruder schuld. Er war am Wochenende überraschend zu Besuch – naja, überraschend insofern, als dass ich gedacht hatte, er käme erst diese Woche. War ein lustiges Wochenende, das allerdings ohne Kamera über die Bühne ging (obwohl ein Foto “Zwei Brüder” im Nachhinein betrachtet vielleicht gar nicht so uncool gewesen wäre…). Fotografieren fürs Projekt konnte ich also ab Sonntagnachmittag. Meine Fotos und die Geschichten dazu folgen jetzt:

Tinte und Feder

Beim Thema “Zwei” ist mir der Gedanke gekommen, dass es einige Dinge gibt, die zwar nicht klassisch paarweise, aber doch häufig mit einem festen Begleiter auftreten: Pfeffer und Salz, Essig und Öl, Tom und Jerry, Heulen und Zähneklappern. Und als mein Blick am Sonntag meinen Schreibtisch streifte, sprang mir ein solches Paar ins Auge: Tinte und Löschsand. Also fix ein paar Utensilien vom Schreibtisch hübsch arrangiert und fotografiert: Das Ding im Vordergrund ist eine Schreibfeder aus Glas (funktioniert wirklich, sehr schönes Schriftbild), die Tinte ist Dufttinte (riecht nach Schokolade), und das Buch im Hintergrund ist so leer wie die beiden aufgeschlagenen Seiten (liegt jetzt schon fast zwei Jahre in meiner Schublade, aber ich find’s irgendwie schön und will da deshalb auch was schönes reinschreiben, weiß nur noch nicht was…). Beleuchten wollte ich es mit zwei Kerzen, die jedoch nicht für genug Licht gesorgt haben, weshalb doch noch eine Schreibtischlampe indirekt über die Wand aushelfen musste. Stativ, halbe Sekunde Belichtungszeit, offene Blende für die Unschärfe, im GIMP nur noch ein bisschen an den Farben geschraubt.

Schaufensterpuppen

Bei der Entstehungsgeschichte von Bild Nr. 2 muss ich im Nachhinein ein wenig schmunzeln. Während andere bei dem Thema zuerst an Augen gedacht haben, war einer meiner ersten Gedanke “Schuhe”… vielleicht sollte ich mal einen Macho-Kurs belegen. Mein Schaufensterbummel durch die Hamburger City nach Feierabend und Sonnenuntergang verlief dann allerdings doch zunächst  ergebnislos, ich konnte kein Paar Schuhe finden, das so arrangiert war, wie ich es mir vorgestellt habe. Was ich dann jedoch erblickt habe waren diese beiden Schaufensterpuppen. Besonders “sie” stach ins Auge, da sie als einzige Puppe weit und breit mit dem Rücken zum Schaufenster stand (sieht irgendwie aus, als hätte sich die Dekorateurin am Morgen noch mit ihrem Freund gestritten). Nach ein paar Schritten nach links eröffnete sich dann auch eine hübsche Perspektive, aus der man dank Spiegel auch beide Gesichter sehen konnte.

Soviel also in aller Ausführlichkeit zu meinen Projekt-Beiträgen. Ich könnte natürlich schreiben, dass ich die Bilder erst zwei Stunden vor Frist bei Flickr hochgeladen habe, um wirklich voll im Thema zu bleiben, aber das wäre gelogen. ;-) Die “Konkurrenz” diese Woche war allerdings schier übermächtig, fast alle Stimmen entfielen auf zwei Bilder (auch das passt zum Thema). An diese Stelle passt vielleicht der Hinweis ganz gut: Ich find’ das Projekt klasse, auch wenn die größte Herausforderung für mich immer die knapp bemessene Zeit sein wird. Und ob’s ein Voting für die Bilder gibt oder nicht ist mir schnuppe – ich weiß, dass es viele bessere Fotografen als mich auf der Welt gibt, einige sind bei dem Projekt dabei, wahrscheinlich ist der Tag, an dem ich mal ein Bild in die “Hall of Fame” hochladen darf, auch der Tag, an dem ein ungedopter Fahrer die Tour de France gewinnt. Who cares, mir macht’s Spaß, und wenn ich nicht will, dass andere meine Fotos bewerten, sollte ich besser sofort mit dem Bloggen aufhören.

Das neue Thema lautet übrigens “Wasser des Lebens”. Wahrscheinlich stand “Wasser des Todes” im Themenpool nicht zur Auswahl. Aber hey: Ich wohne in Hamburg, und da müsste es doch wirklich mit dem Teufel zugehen, wenn ich hier nicht ein schönes Wasser-Motiv finde…

Bildschön reloaded

Ich fotografiere mittlerweile seit mehr als vier Jahren, und in dieser Zeit – so bilde ich mir ein – habe ich durch Praxis, Lektüre und Beobachtung anderer Fotografen (und ihrer Blogs) einiges gelernt. Grund genug, um eines der ersten Bilder, das ich im digitalen Zeitalter je geknipst habe, erneut zu schießen. Das Original ist dieses hier:

Schienen in die Elbe

“Geknipst” trifft es wahrscheinlich wirklich am besten: Sonderlich bewusst habe ich damals noch nicht fotografiert, was für gestalterische Aspekte wie etwa die Bildaufteilung gilt, noch viel stärker jedoch für technische Aspekte – Blende und Belichtungszeit manuell einzustellen ist bei meiner Kompakten, mit der ich seinerzeit fotografiert habe, zwar möglich, aber eher umständlich. Nachdem ich die “Ebbe und Flut”-Hürde also genommen habe, war ich gestern zur richtigen Zeit am richtigen Platz:

Schienen in die Elbe reloaded

Leicht zu erkennen: Das Foto ist anders. Uhrzeit und Datum (+ 4 Jahre) stimmen einigermaßen überein, das Schiff im Hintergrund lag damals (und gestern) nicht da. Der Bildausschnitt ist unterschiedlich, beim Remake ist mehr Hintergrund und Himmel zu sehen. Und die Helligkeitswerte sind anders. Mir persönlich gefällt es besser als das Original. Und eigentlich könnte dieser Beitrag hier zu Ende sein, aber da ich schonmal da war, wollte ich mich auch intensiver mit dem Motiv auseinandersetzen.

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Harley Days 2010

Jaja, ich weiß: Eigentlich sollte ich ein paar Bilder für das Kaffee-Projekt machen, damit ich da mehr als nur einen Beitrag stehen habe. Aber dieses Wochenende sind Harley Days in Hamburg. Und ich musste eh in die Stadt. Und hatte zufällig meine Kamera dabei. Ach, was soll’s: Ich hab heute halt Motorräder auf der Mönckebergstraße statt Kaffee fotografiert:

Rund um die Alster

Wie neulich schon geschrieben war ich endlich mal wieder auf Fototour, an einem schönen Frühlingssonntag einmal ein bisschen um die Alster. Das Ergebnis des ganzen ist mir für eine eigene Galerie ehrlich gesagt nicht gut genug (obwohl ich selbst überrascht war, wie gut ich trotz langer Pause mit meiner Kamera zurecht gekommen bin), aber vorenthalten will ich die Bilder trotzdem niemandem:

AlsteruferGenau: Das oben ist das Bild, das ich neulich schon gepostet habe, diesmal allerdings ein wenig nachbearbeitet.

Alsterufer2Gleiches Motiv, leicht geänderter Standort.

TunnelDer Fußgängertunnel unter Kennedy- und Lombardsbrücke. Ein wenig verwackelt, aber einen zweiten Versuch hatte ich leider nicht (wegen plötzlich in Massen auftretender Fußgänger).

Außenalster1Außenalster2Segler auf der Außenalster. Viel mehr, als auf den beiden Bildern zu sehen sind, in der Panorama-Ansicht verlor es (zumindest aus meiner Sicht) allerdings die Wirkung.

TreppenDie Treppen vom Alsterufer hoch zur Kennedybrücke. Wenn ich’s schon noch nicht wieder ins Treppenviertel geschafft hab, knips ich halt einfach so Treppen. So wie diese hier:

Treppen2Diese Treppen führen hoch zur Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle. Das ist, für die, die sie nicht kennen, dieser Klotz:

KunsthalleDas waren tatsächlich nicht alle Bilder, die an dem Tag entstanden sind. Ein paar allerdings heb’ ich mir noch für andere Gelegenheiten auf.Allerdings wollte ich, bevor ich die nächste Tour unternehme, erstmal die Bilder hier bloggen – more to come soon.