2010
01.24

Fotografieren macht mir Spaß. Ich schau mir von Zeit zu Zeit auch gerne meine alten Fotos an, sehe Orte, an denen ich war, Menschen, mit denen ich Zeit verbracht habe oder die zumindest an mir vorbeigegangen sind. Jede Menge Erinnerungen schlummern in diesen Bildern. Eins allerdings zeigen sie nur ganz selten: mich.

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2010
01.23

Zwei Helden meiner Kindheit haben sich netterweise bereit erklärt, ein wenig Werbung für mein Blog zu machen:

Herrliche Spielerei. :-) Und eine lobenswerte Kampagne von Disney für das Ehrenamt (zumindest in den USA und Kanada). Nur schade, dass das “.de” nicht mehr draufgepasst hat…

(via man bedim len?)

2010
01.23

Ha, das passt ja: Letzte Woche noch habe ich als Antwort auf Birgits Beitrag über Muße und (bei mir fehlende) Disziplin beim Fotografieren geschrieben. Und dann flattert mir diese Woche folgende Pressemitteilung ins Büro:

Spaß kann fehlenden Ehrgeiz ersetzen

Mein Lieblingszitat ist das Fazit im letzten Absatz:

“Konkurrenz- und Leistungsdenken kann Menschen sehr stark demotivieren, besonders wenn sie ihr Wohlbefinden höher als ihre Leistungsfähigkeit bewerten”, so [die Psychologin] Albarracin. Der Grund dafür könne beispielsweise darin liegen, dass sie im Moment lieber etwas anderes tun würden, zum Beispiel, sich gut zu unterhalten. “Das ist kein schlechtes Ziel”, betont die Psychologin.

Das lass ich jetzt einfach mal unkommentiert so stehen… :-)

2010
01.21

Hach, bis heute war ich ja schon ein bisschen stolz auf mein Blog: Meine Besucherzahlen sind zwar nicht gerade hoch, aber ich habe den ein oder anderen regelmäßigen Leser, die – das ist der eigentliche Grund für meinen Stolz – mehr Kommentare gepostet haben als diese dahergelaufenensurften Spam-Roboter. Und das in knapp vier Monaten Blog. Ok, mit ein wenig Unterstützung meinerseits, da ich auf jeden Kommentar brav antworte, aber trotzdem: Mehr menschliche Meinung als Links zu Online-Casinos und FSK-18-Webseiten

Das hat sich heute allerdings geändert: Heute Morgen noch war die Spam-Warteschlange von Akismet leer, heute Abend wartete 57mal Spam auf Löschung. Der Kommentar-Spam hat sich dadurch innerhalb von zwölf Stunden verdoppelt.

Na dann mal los, Ihr fleißigen Leser: Der Vorsprung ist nicht groß – noch könnt Ihr aufholen. :-)

Ergänzung: Während ich diesen Artikel geschrieben hab, sind vier weitere Spam-Kommentare eingegangen – es wird also wohl doch etwas schwieriger, wieder die Führung zu übernehmen…

2010
01.20

Am letzten Sonntag war’s endlich soweit: Ich hab meine erste Fototour des Jahres unternommen. Es ging an die Alster, dank seit Wochen kaltem Wetter war ordentlich Eis drauf. Und da jetzt viele Fotos folgen, die meisten im Hochformat, und der Post dadurch unglaublich lang wird füge ich ausnahmsweise mal das more-Tag hier ein.

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2010
01.17

Dieser Beitrag ist eine Antwort auf “Fotografie ist Muße. Wenn man es zulässt.” von Birgit Engelhardt.

Heute war wieder einer dieser Tage: Die ganze Woche hatte ich mir schon vorgenommen, mir meine Kamera zu schnappen und an die Alster zu fahren, um da ein paar Winterfotos zu schießen. Eine richtige Fototour hab ich dieses Jahr schließlich noch nicht gemacht. Als ich dann heute Morgen Mittag aufgestanden bin, hatte ich direkt ein paar Ausreden: Es hat geschneit, außerdem war es kalt, und es gab zuhause noch so viel zu tun… und dann les ich diesen Post von Birgit.

Kurz zusammen gefasst: Birgit hat sich bislang zu sehr selbst gestresst, wenn es um ihr Hobby Fotografie ging. Bis sie mal eine kleine Pause einlegen musste, keinen Internetanschluss hatte und ihr Hobby gezwungenermaßen mal etwas ruhiger angehen lassen musste. Wie immer bei solchen philosophischen Posts hab ich mich gefragt: Wie ist das bei mir?

Muße ist nun wirklich nicht mein Problem. Ganz im Gegenteil: Wenn ich keine Lust und Muße zum Fotografieren habe, dann lass ich es. Es passiert oft genug, dass ich mit Kamera losziehe und kein einziges Foto schieße. An solchen Tagen fehlen mir Kreativität und der Blick für Motive. Das ist dann auch gar nicht schlimm – schlimmer ist es, wenn ich auf Teufel komm raus dann doch etwas fotografiere, nur um nicht umsonst meine Kamera mitgeschleppt zu haben. Das klappt zwar rein technisch gesehen, aber die Fotos werden einfach nicht schön. Ohne Muße kann ich gar nicht fotografieren.

Und wie ist Birgit in diese Situation gekommen? Ich darf mal kurz zitieren:

  • Ich habe einen Blog, den ich liebe. Aber er muss gefüllt werden, auch, wenn ich grad keine Lust habe. Das erwarten die Leser.
  • Ich habe viele Blogs im Feedreader, die zu lesen viel Zeit kostet. Aber das ist neuer Input, und das macht mich besser. Denke ich.
  • Ich habe mehrere Projekte, v.a. das Community-Kochbuch. Ich koche gerade mit Leidenschaft, aber ich muss auch nen Zwischenstand fertig machen, die Rezepte von den jeweiligen Einreichern absegnen lassen und alles online stellen. Darauf warten die Mitmacher.
  • Ich muss üben, um besser zu werden.
  • Ich habe so viele unbearbeitete Fotos auf dem Rechner, so viel ungenutztes Potenzial…
  • Und von dem einen Programm ist die Testphase von 30 Tagen fast abgelaufen, ohne dass ich es mir bisher angesehen habe.
  • Ihr seht: Viele “ich müsste”, “man erwartet” … sehr viele Ketten, die ich mir selbst auferlegt habe, ohne zu wissen, ob es sie überhaupt gibt. Versteht mich nicht falsch: An den meisten Tagen macht mir das alles sehr sehr viel Spaß. Aber manchmal ist es auch eine Last, eine Verpflichtung, eine Verplanung der Freizeit, egal ob ich will oder nicht.

Viele unbearbeitete Fotos hab ich auch. Aber ehrlich: Während sie auf meiner Festplatte schlummern, werden sie nicht schlechter. An Projekten nehm ich gar nicht erst teil – weil ich genau weiß, dass mir die Disziplin fehlt, das lange durchzuziehen. Auch ich hab ein paar Blogs im Feedreader – derzeit genau zehn, die meist nicht täglich posten. Sobald ich merke, dass ich einen Feed nicht mehr lese, fliegt er aus dem Reader raus. Und last but not least mach ich mir keinen Druck, was mein Blog angeht. Wenn ich Zeit habe, blogge ich, wenn ich keine Zeit habe, blogge ich nicht – ich hoffe mal, dass die paar Stammleser, die ich habe, nicht täglich neuen Input erwarten. Üben allerdings würde meinen fotografischen Fähigkeiten sicher gut tun. Aber selbst auferlegte Ketten? Fehlanzeige. Mit der Folge, dass ich in meinem “Fotoblog” dieses Jahr noch kein Foto veröffentlicht habe. Bei Birgit habe ich 26 gezählt.

Nein, Muße ist wirklich nicht mein Problem. Eher das Gegenteil. Der erste Absatz oben zeigt es: Mein Problem ist eher mein innerer Schweinehund. Ein ausgewachsenes und, das kann ich ganz ohne Stolz sagen, recht prächtiges Exemplar. Ginge es bei mir nur um Muße, so würde ich wahrscheinlich nur quartalsweise meine Kamera auspacken. Fotografieren tut mir gut, es macht mir Spaß – aber oft genug muss dazu erstmal besagter Schweinehund an die Kette gelegt werden.

Birgit möchte 2010 mehr Muße in ihre Fotografie bringen. Ich möchte 2010 ein bisschen mehr Disziplin in meine Fotografie bringen. Vielleicht kann ich mir von ihr in der Hinsicht eine Scheibe abschneiden.

Ach ja: Auf Fototour war ich heute, irgendwann hat der Schnee aufgehört, und ausgerechnet Birgit hat mich per Mail gescheucht. :-) Sind ein paar schöne Fotos bei rumgekommen, bei Gelegenheit werd ich sie hier veröffentlichen – sobald ich mal wieder Muße zum bloggen hab…

2010
01.08

Ich mag den Januar nicht. Der Monat hat mir zwar nicht wirklich was getan, aber meine Stimmung im ersten Jahresmonat ist in der Regel nur selten gut. Das hat zwei Gründe: Silvester und Geburtstag.

Man kann sich gar nicht dagegen wehren: Gegen Jahresende geraten alle, ohne Ausnahme, in eine melancholische Stimmung. Zum Jahresende wimmelt es nur so von Rückblicken, öffentlichen und privaten. Jeder lässt das zu Ende gehende Jahr nochmal Revue passieren und zieht seine persönliche Bilanz. Dem kann ich mich natürlich auch nicht entziehen.

Und jedes Jahr Ende Januar hab’ ich Geburtstag. Wenn ein Lebensjahr zu Ende geht, lasse ich es nochmal Revue passieren und ziehe meine persönliche Bilanz. Dem kann ich mich jedes Jahr nicht entziehen.

Das Resultat: Den gesamten Januar über bin ich in einer melancholischen Rückblicks-Stimmung. Birthday Blues nennt man das wohl. Dass es im Januar so lange dunkel ist, trägt da nicht gerade zu guter Laune bei. Dass das letzte Jahr sehr wechselhaft war und ich mir nicht sicher bin, ob ich es unter “gut” oder unter “schlecht” verbuchen soll, auch nicht.

Das Positive an dem ganzen: Der Januar geht vorbei.

2010
01.03

2009 ist vorbei, willkommen 2010, an dieser Stelle noch schnell ein frohes neues Jahr. Auch dieses Jahr werde ich fotografieren, bloggen, und beides möglichst auch noch in Kombination.

Die Ruhe auf dieser Seite erklärt sich mit Weihnachtsurlaub. Anderthalb Wochen hab ich bei meiner Familie verbracht, mich jeden Morgen von meinen beiden süßen Nichten (3 und 5 Jahre) wecken lassen. Meinen Laptop hab ich gar nicht erst eingepackt, in den vergangenen zehn Tage zweimal meine Mails gecheckt. Dabei hätte es durchaus was zu schreiben gegeben, z.B. dass mein Blog am 29.12.2009 100 Tage alt geworden ist.

Seit gestern bin ich wieder in Hamburg, die Stadt ist immer noch schön. Meine guten Vorsätze hab ich mir auf der Zugfahrt zurück überlegt: Cooler werden – ich nehm mir derzeit viel zu viele Dinge viel zu sehr zu Herzen. Wieder mehr (Bücher) lesen. Ein bisschen mehr Ordnung und (Selbst-)Disziplin vielleicht. Und an meiner Umarmung werd ich arbeiten: Meine Schwägerin meinte, ich könnte ruhig mal ein bisschen fester drücken, wenn ich jemanden umarme – das nehm ich mir doch direkt zu Herzen.

2009
12.20
Advent4

Advent4

Diesmal etwas künstlerischer. :-)

2009
12.19

Man merkt es direkt daran, wie oft ich in mein Blog poste: Mein Urlaub ist zu Ende. Seit Montag darf ich wieder jeden Tag ins Büro, und nach der Menge an physischer und elektronischer Post haben mich viele Leute vermisst. Für mein Blog und erst recht fürs Fotografieren bleibt da wenig Zeit. Höchstwahrscheinlich wird sich das dieses Jahr auch nicht mehr fundamental ändern.

Hinzu kommt schließlich auch noch das nahende Weihnachtsfest: Mir fehlen immer noch einige Geschenke (und auch noch einige Geschenkideen). Da kann ich mir heute wohl eher nicht meine Kamera schnappen, sondern werde mich ins Weihnachtsgeschäfts-Getümmel stürzen – hoffentlich erfolgreich.

Was ich dennoch heute kurz fotografieren musste war der Ausblick von meinem Balkon: Seit Donnerstag liegt hier in Hamburg Schnee, und der in den letzten Wochen nicht sehr ansehnliche kleine Park vor meinem Haus sieht jetzt richtig schnuckelig aus:

Schnee in Hamburg

Schnee in Hamburg

Das ist dann eher die High Key-Variante denke ich… ;-)

Übrigens: Meinen nächsten Urlaub will ich im Sommer machen, dann auch mal verreisen. Ein Ziel hab ich mir noch nicht ausgeschaut, aber ich mag Meer, ich würde dort gerne fotografieren, und warm sollte es sein. Wenn jemand also Tipps für schöne Reiseziele hat: Ich bin für Vorschläge offen.