10.13
Seit ich Ende 2008 über die Distribution Ubuntu das erste Mal auf Linux gestoßen bin, habe ich mich nach und nach zum Linux-Fan entwickelt. Im Frühjahr 2009 schließlich habe ich Windows von meinem Rechner verbannt und nutze seitdem privat nur noch Linux. Die Distribution meiner Wahl ist openSUSE (aktuell 11.2) mit KDE-Arbeitsumgebung.
Bei der Organisation und Verwaltung meiner Fotos ist Digikam das Programm meiner Wahl. Die Software bietet eine Fülle an Funktionen, die ich so bei noch keinem frei verfügbaren Windows-Programm gefunden habe. Bilder können in Alben und übergeordneten Kollektionen organisiert werden (alle Alben mit Urlaubsfotos kann ich z.B. in der Kollektion “Urlaub” zusammenfassen). Einzelne Fotos können mit (beliebigen) Stichworten versehen, auf einer Skala von null bis fünf bewertet und mit einem Bildtext versehen werden. In der neuesten Verion beherrscht Digikam auch Geotagging (auch wenn ich diese Funktion nicht nutze). Zu allem Überfluss kann ich meine Fotos per Mausklick etwa als HTML-Galerie oder zu Flickr exportieren. Auch umfangreiche Bildbearbeitungsfunktionen beherrscht das Programm – vom simplen Helligkeits/Kontrast-Anpassungen und Zuschnitt nach Seitenverhältniss über Horizont-Ausrichtung bis hin zu Korrekturen an Weißabgleich und Schärfe.
Weiter gehende Bildbearbeitung erledige ich mit (The) GIMP, dem Quasi-Standard-Bildbearbeitungsprogramm unter Linux (gibt’s auch für Windows). An das Vorzeige-Programm Photoshop soll GIMP zwar in der Spitze nicht herankommen, ich bin allerdings noch längst nicht an die Grenzen der Software gestoßen. Dank des UFRAW-Plugins ist auch das Bearbeiten meiner RAW-Dateien kein Problem. In der Regel allerdings bin ich sehr zurückhaltend in Sachen Nachbearbeitung

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