Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Zack die Linse: “Sommer adé”

Dienstag, 21. September 2010

Zum Glück schickt Flickr automatisierte Benachrichtigungen. So bin ich doch noch um drei Ecken daran erinnert worden, dass heute das Projekt “Zack die Linse” startet. Das erste Thema: “Sommer adé”. Die allgemeinen Bedingungen: Kein Archiv-Bild, eine Woche Zeit. Die besonderen Bedingungen: Auf dem Foto muss etwas Blaues zu sehen sein, und nach Möglichkeit kein Herbstlaub.

Mein erster Gedanke: Himmel hilf! Ich bin seit Wochen nicht mehr zum Fotografieren gekommen, im Büro geht’s drunter und drüber, am Wochenende ist Reeperbahn-Festival, und jetzt soll ich mit Abgabetermin kreativ sein?

Mein zweiter Gedanke: Ich hab zwei schöne Ideen. Für eine brauch ich aber noch ein Modell… das könnte fast komplizierter werden als Terminstress und Zeitmangel.

(Memo an mich selbst: In die Sidebar das Projekt-Logo einbauen und verlinken.)

iPod-Zombies

Donnerstag, 9. September 2010

Auf die Frage “Warum hast Du eigentlich keinen iPod, Daniel?” hab ich seit heute eine Antwort:

Der Standard: “iPod Zombie Trance”: Gefahr im Straßenverkehr

Laufen für eine gute Sache

Montag, 6. September 2010

Schon wieder off topic, aber so eine Aktion kann ich guten Gewissens unterstützen:

(Im Büro konnte ich die dazu gehörige Pressemitteilung zwar nicht unterbringen, aber ist doch zu schade, um sie völlig zu ignorieren…)

Edit: Sollte das Video nicht nur bei mir nicht spielen: hier ist der Link:

http://www.youtube.com/watch?v=MqiIRGgDLT4

Farewell Suse, hello Ubuntu

Sonntag, 5. September 2010

Mal wieder total off topic: Nachdem meine openSUSE in den letzten Wochen ganz schön rumgezickt hat und Aktualisierungen weiß der Geier warum nicht mehr funktioniert haben, hab ich mich von ihr verabschiedet und gestern Abend kurzerhand mein Betriebssystem neu installiert. Sieht jetzt so aus:

Desktop (leer)Ubuntu 10.04. Klingt, als wäre ich das ganze Wochenende damit beschäftigt. Tatsächlich hatte ich nach nicht mal 45 Minuten ein funktionierendes und aktuelles System (inkl. aller wichtigen Software). Alle Wunschprogramme installiert, PC personalisiert und meine alten Daten überspielt hatte ich nach weniger als zwei Stunden (und musste den Rechner dabei einmal neu starten).

Mit ein paar Fenstern offen sieht’s dann so aus:

Desktop (mit Fenstern)Und da ich immer wieder verständnislos gefragt werde “Warum benutzt Du eigentlich Linux auf Deinem Desktop?” (nur noch getoppt von “Warum hast Du eigentlich keinen iPod?”): Neben Freiheit, Usability und der Möglichkeit, so ziemlich alles zu personalisieren, hat mich Spielkind unter anderem das hier überzeugt:

alle DesktopsKeine Fotomontage, sondern ein Bildschirmfoto. Statt einem kann ich mir mehrere Desktops einrichten. Ich begnüge mich in der Regel mit vier. Gerade wenn man wie ich den GIMP als Bildbearbeitung nutzt der reinste Segen: GIMP öffnet sich in mindestens drei Fenstern (Werkzeugkasten, Ebenenmanager, für jedes geöffnete Bild noch ein eigenes Bearbeitungsfenster), dazu noch ein Dateimanager offen, damit ich per drag & drop meine Bilder öffnen kann, und schon sieht man nix mehr von seinem schönen Hintergrundbild. Ein Browser, Audio-Player und mein Mail-Programm dazu macht schon sieben offene Fenster, da kann man sich auch schonmal in der Fensterleiste verirren. Stattdessen verteile ich mir alles auf vier dann schön aufgeräumte Desktops – ein Feature, das ich mir mindestens einmal wöchentlich auch für mein Büro wünsche (da nicht unbedingt für meinen Rechner, sondern eher für meinen Schreibtisch…).

Und nun kann ich mich hoffentlich mal wieder ohne Zwangpausen, die mein Rechenknecht mir auferlegt, an die Bildbearbeitung machen und hier in naher Zukunft mal wieder was veröffentlichen, was auch mit Fotografie zu tun hat – wird mal wieder Zeit. Und ich weiß auch schon, was…

Rückblick: Kaffee-Projekt

Mittwoch, 30. Juni 2010

Auch wenn ich zur Premiere ein wenig gezwungen überzeugt werden musste: Erstmals in meiner Fotoblogger-Karriere habe ich an einem Projekt teilgenommen. Das Thema “Coffein-Sucht” war ja auch wie für mich gemacht. :-) Und ja: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Nicht nur Spaß, es hat auch meine Kreativität geweckt. Statt mit der Kamera durch die Gegend zu rennen und möglichst schicke Fotos zu schießen war die Herausforderung: Wie setze ich das vorgegebene Thema passend um? Zugegeben: Den ersten Satz, der mir beim Thema eingefallen ist (“Draußen nur Kännchen”) hab ich zwar nicht ins Bild setzen können, aber ich denke, ich habe ein paar hübsch anzusehende Bilder geschossen und das Thema gut getroffen. Auf jeden Fall habe ich mich gedanklich noch nie so viel mit Kaffee und meinem Verhältnis dazu beschäftigt wie in den letzten Tagen.

Und zu noch einem Schritt wurde ich gezwungen überzeugt: Ich habe jetzt (endlich?) einen Flickr-Account. Eigentlich bin ich sehr skeptisch wenn es darum geht, meine Dateien, insbesondere meine Fotos, auf fremde Server zu stellen. Andererseits: Ich blogge meine Fotos ja ohnehin hier. Bei Flickr eröffne ich mir halt ein Publikum, das höchstwahrscheinlich nicht auf meinem Blog landen würde. Als Bildverwaltungsapplikation werde ich Flickr ohnehin nicht nutzen – da habe ich mit digiKam eine sehr umfangreiche Bildverwaltung auf meiner privaten Festplatte.

Ein bisschen Zeit, mich mit Flickr zu befassen, habe ich jetzt jedenfalls – Urlaub sei dank. :-)

Kaffee-Lieder

Sonntag, 27. Juni 2010

Fotografieren ist nicht mein größtes Hobby – ganz weit vorne ist konkurrenzlos Musik. Während ich mich im Rahmen des Kaffee-Projektes über das Thema nachgedacht, fotografiert und Fotos aufpoliert habe, hab ich mich immer wieder gefragt: Wie viele Lieder über Kaffee fallen mir ein?

Es gibt unzählige Songs über Liebe in allen platonischen und körperlichen Formen, “love” ist gefühlt das Wort, das am häufigsten in Songtiteln vorkommt. Im Windschatten dessen gibt es unzählige Songs, die Frauennamen tragen (eine kleine Auswahl gibt es hier). Aber Lieder mit Kaffee im Titel? Mir fallen spontan vier ein:

“Zucker im Kaffee” von Erik Silvester
“One More Cup Of Coffee” von Bob Dylan
“Coffee & TV” von Blur
“Black Coffee” von Peggy Lee (toller Song: -> YouTube)

Ich bin mir sicher: Bei einem Thema, das so viele bewegt, bei etwas, ohne das so viele ihren Alltag nicht überstehen würden, kann das nicht alles sein.

Älter werden

Mittwoch, 9. Juni 2010

Eher zufällig bin ich heute über ein vier Jahre altes Foto von mir gestolpert. Damals sah ich so aus (auch wenn’s mir ja fast peinlich ist):

Daniel 2006In meinen Augen heute: ein 30-Jähriger, der aussieht wie ein 18 Jahre alter Milchbubi. Dabei ist’s noch gar nicht sooo lang her. Umso erstaunlicher, wenn ich in den Spiegel schau. Tagesaktuell seh’ ich da so aus:

Daniel 2010Zugegeben: Ich bin ganz schön alle heute. So schlecht rasiert bin ich auch nicht jeden Tag. Außerdem ist’s Vogel- gegen Froschperspektive, Sonne gegen Energiesparlampenlicht. Und ich seh’ auch immer noch nicht unbedingt so alt aus wie ich tatsächlich bin. Aber leugnen kann ich’s trotzdem nicht: In den letzten Monaten bin ich älter geworden, und das sieht man mir auch an.

Und ich finde, es steht mir gut.

(Die alternative Überschrift war übrigens “Tschüss, Milchbubi”…)

Bildbearbeitung und Wordbook

Mittwoch, 2. Juni 2010

(Die beiden Themen haben gar nicht so eng miteinander zu tun, wie es die Überschrift vielleicht nahe legt…)

Ich hab es hier schon ein paar Mal kundgetan: Ich bin kein großer Fan von Bildbearbeitung. Mit fehlt halt oft die Geduld, mich vor meinen Rechner zu setzen und an meinen Fotos zu arbeiten, selbst wenn sie danach um einiges besser aussehen könnten. Und ausgerechnet ich war heute im Büro dazu auserwählt, ein Layout zu entwerfen und zu Ansichtszwecken auch optisch umzusetzen. Was soll ich sagen: Einen Kreativ-Kaffee und ein paar Dutzend Ebenen im GIMP später (zum Glück hab ich den auch im Büro installiert) bin ich um viel Bildbearbeitungserfahrung und ein paar lobende Worte von Kollegen und Chef reicher. Zur Krönung des Ganzen gefällt mir selbst das Ergebnis auch außerordentlich gut, und es hat mir auch noch ne Menge Spaß gemacht. :-) Mal sehen, ob diese Erfahrung meine allgemeine Einstellung zur Bildbearbeitung ins Wanken bringt…

Nicht nur ins Wanken gekommen, sondern gekippt ist das Wordbook-Plugin in meiner WordPress-Installation. Für alle, die es nicht kennen: Wordbook veröffentlicht automatisiert neue Blog-Posts als Statusupdates bei Facebook. Fand ich anfangs total nützlich. Mittlerweile nicht mehr. Fragt mich nicht warum, aber ich will nicht, dass alles, was ich hier poste, auch gleich auf Facebook erscheint. Obwohl mein Blog öffentlich viel leichter zugänglich ist als mein Facebook-Profil. Trotzdem: Ich trenn es lieber: Farewell, Wordbook.

Recht am eigenen Ton?

Sonntag, 16. Mai 2010

Wer zur Miete wohnt wir das kennen: Man hört immer mehr von seinen Nachbarn als man will. Ich höre Duschen, Waschmaschinen, Partys, Musik, manchmal auch murmelnde Stimmen, die wie die Hälfte von Telefongesprächen klingen, wobei ich allerdings nicht sicher bin in welcher Sprache sie geführt werden. Und ich höre einen meiner Nachbarn häufig singen. Er singt oft, leidenschaftlich und laut – ich würde ja auch gern “gut” dazuschreiben, aber das wäre gelogen.

Da es neulich bei Paleica eine Diskussion zum Thema “Recht am eigenen Bild” gab und der Gesangstil schließlich so schräg ist, dass er tatsächlich “unbeschreiblich” ist – das muss man einfach selbst gehört haben: Wie sieht es mit dem Recht am eigenen Ton aus?  Verstoße ich damit gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht oder gar gegen die europäische Menschenrechtskonvention? Und habe ich überhaupt Lust, mit einem Aufnahmegerät so lange in meinem Schlafzimmer zu hocken (da hör ich ihn am besten), bis der Nachbar wieder singt? Zumindest die letzte Frage kann ich problemlos beantworten…

Kleine Pause

Samstag, 20. Februar 2010

Oh Mann, ist es wirklich schon fast zwei Wochen her, dass ich das letzte Mal gebloggt habe? Auch das war ja nur ein Archiv-Post. Was hab ich bloß die ganze Zeit gemacht?

Naja, ich weiß es ja: Ich war beruflich ziemlich eingespannt, wenn ich dann irgendwann abends mal nach Hause gekommen bin hatte ich ehrlich gesagt wenig Lust zu bloggen. Genauso wenig habe ich in den letzten Wochen bei anderen Blogs kommentiert. Meine spärlichen privaten Internetaktivitäten waren reduziert auf Facebook und ein paar wenige Videos gucken auf YouTube. Neues Futter für mein Fotoblog gab’s ohnehin nicht: Hier oben war es furchtbar kalt und wochenlang am Stück bewölkt (zumindest kam es mir so vor), ich habe kein einziges Foto geschossen.

Stattdessen hab ich viel Musik gehört, gelesen (nicht so viel, wie ich eigentlich wollte), überlegt, ob ich zum ersten Mal in meinem Leben meine gesamte CD-Sammlung alphabetisch sortieren soll, aber diesen Gedanken dann doch wieder verworfen. Und mir geht’s gut. Ich habe weder das Bloggen noch das Fotografieren vermisst – seltsamerweise, würde ich jetzt fast sagen. Selbst bei der Pop Life-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle, wo es tolle Motive gibt, habe ich mich nicht geärgert, dass ich meine Kamera nicht mit hatte.

So langsam wird es hier im Norden wieder wärmer, in den letzten Tagen gab es sogar mal wieder richtigen Sonnenschein. Eigentlich kann es nicht mehr lange dauern bis mich die Lust am Fotografieren wieder packt. Und dann blogge ich bestimmt auch wieder. Mal sehen wie lang es bis dahin noch dauert…