Nochmal von vorne

So, ich gehe davon aus, dass ich mittlerweile alle Leser durch monatelange Untätigkeit vertrieben habe. Gut, dann kann ich ja nochmal von vorne anfangen.

Tatsächlich habe ich eine ganze Zeit lang nicht fotografiert. Die Gründe dafür kenne ich, tun aber hier mal nicht zur Sache. Auf “ab sofort wird alles anders”-Floskeln verzichte ich auch. Mal gucken. Ich geh es mal ganz entspannt an, werde höchstwahrscheinlich mit meinem Theme ein bisschen rumprobieren, weshalb es bestimmt in nächster Zeit etwas unruhiger hier wird. Und ebenso höchstwahrscheinlich werde ich gegen alle Regeln der Leserbindung verstoßen. Behalte ich die Galerien? Mal schauen. Poste ich demnächst nur noch Fotos ohne großartige Kommentare dazu? Mal sehen. Werde ich überhaupt regelmäßig Inhalt einstellen? Mal gucken. Aber ein bisschen was werde ich bestimmt über diese Seite mit der Welt teilen. Wäre doch zu schade, wenn all meine Bilder auf meiner Festplatte versauern – ich bin zwar alles andere als ein Profi-Fotograf, aber so schlecht, dass ich sie verstecken muss, finde ich meine Bilder nicht. Und Facebook und Konsorten fallen für solche Sachen dank der Nutzungsbedingungen aus.

Also dann: Vielleicht bis bald. (Und ich hoffe, Du bist jetzt zumindest einigermaßen zufrieden, Viola… ;-) )

Fotoaktion: Stille Post

Birgit startet eine schöne Fotoaktion: Stille Post. Die Idee: Das (sicherlich bekannte) Spiel “Stille Post” auf Fotografie umzumünzen. Start ist mit einem Foto, das der erste Teilnehmer bekommt. Dieser greift sich ein Element aus dem Bild heraus, macht sein eigenes Foto und reicht es weiter an den zweiten Teilnehmer, der sich ein Element aus dem Bild heraus greift usw. “Element” kann in diesem Fall z.B. eine Farbe, eine Form, eine Art des Bildaufbaus sein. Veröffentlicht werden die Fotos erst am Ende des Projekts, vorher kennt also jeder nur das Bild, das er bekommt, und das, das er/sie schießt.

Ich mach mit, anmelden kann man sich noch bis 15.Juli über die Kommentare zum oben verlinkten Post.

Fotografischer Staffellauf

Ich habe eine Idee.

Birgit hat mal ein Projekt gemacht, bei dem sie alle 30 Schritte ein Handy-Foto geknipst hat. Ich versuche ab und an, mit meiner Serie Gesichter der Großstadt meine Wahlheimat Hamburg zu porträtieren. Gestern habe ich mir im Museum für Kunst und Gewerbe die Ausstellung “Portraits in Serie” angesehen (gerade noch rechtzeitig bevor sie am 17.Juni endet). Das alles zusammen hat sich zu einer Projekt-Idee zusammen gefügt: Eine Art Serienportrait Hamburgs, bei dem ich allerdings keine absolute Entfernung zwischen zwei Fotos wähle, sondern eine relative – der Standort, von dem aus ich ein Foto schieße, muss auf dem vorherigen Foto zu sehen sein. Je nachdem können also wenige Schritte oder hundert Meter zwischen zwei Bildern liegen. Das Ganze nenne ich “fotografischen Staffellauf”, danach hab ich gerade auch kurz gegoogelt, aber auf die Schnelle nicht gefunden, dass ich die Idee unbewusst geklaut habe. (Sollte ich mich hier irren bin ich für Hinweise und einen Link dankbar…)

Au ja, das mach ich. Das plane ich sogar: Ich werde den ein oder anderen Spaziergang durch Hamburg machen und ein wenig auf Motive achten, mir ein Datum raussuchen, an dem die Stadt nicht wegen irgendeines Events total überlaufen ist, und dann meinen fotografischen Staffellauf durchführen. Einen Termin habe ich zwar noch nicht, aber höchstwahrscheinlich wird es erst im Juli etwas. Wer mitmachen will ist herzlich eingeladen, wer es in seiner Heimat machen will natürlich auch, wer es einfach nur weitererzählen will ebenso. Ansonsten gibt es das Ergebnis in wenigen Wochen hier.

:-)

Kreatives Schwarz-Weiß statt nur Farbe entfernen

Ich mag Schwarz-Weiß-Fotos. Und ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Zum “Warum” gibt es wahrscheinlich so viele Meinungen wie es Fotografen gibt, und da das viel mit persönlichem Geschmack zu tun hat spare ich mir an dieser Stelle meine Ausführungen. Was ich mir nicht spare sind ein paar Ausführungen zum Erstellen interessanter(er) Schwarz-Weiß-Bilder mit GIMP. Ich weiß, das gehört eigentlich zu den Grundlagen – allerdings ertappe ich mich selbst immer wieder dabei, dass ich die insbesondere den Weg, der die interessantesten Ergebnisse liefert (über den Kanalmixer) zwar nicht vergesse, aber doch nur selten anwende. Dieser Blogpost ist also auch ein Stückchen “Selbsttherapie”. ;-) Also dann: Schicke Schwarz-Weiß-Fotos mit GIMP anhand zweier Beispiele (ein extremes und ein aktuelles).

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Me, myself and I

Die misslungenen Versuche, mich mit meinem Handy selbst zu porträtieren, haben mich nicht ruhen lassen. Wenn’s mit dem Mobiltelefon nicht klappen will, dann halt mit der “richtigen” Kamera. Also: Stativ aufgebaut, Kamera drauf, Selbstauslöser und los. Nach ein paar Versuchen sind tatsächlich einige Bilder dabei rumgekommen, die sogar mir gut gefallen. Meine Top 3:

Das ist tatsächlich mein Favorit und in meinen Augen eines der besten Bilder, die es von mir gibt. Als Licht diente ein Blitz indirekt über die Decke. Wirkt ernst, leicht distanziert und eine Idee arrogant – so wie ich selbst mich sehe. So ähnlich wie Nr. 2:

Etwas freundlicher, anderer Lichteinfall (diesmal Blitz indirekt über die Wand), irgendwie drängte sich mir ein anderes Format auf (quadratisch statt 3:2-Querformat). Die Reflexionen auf der Brille sollte ich bei Gelegenheit noch retuschieren, ebenso die leichten Schlagschatten neben meinem Kopf.  Mehr eine spontane Idee war Nr. 3:

Gelungen und originell wie ich finde. Bei allen drei Bildern beruhigend: So unfotogen bin ich gar nicht – ich sollte mich nur einmal auf die Suche nach einem Fotografen begeben, der mal ein paar hübsche Bildchen von mir knipst.

Ruhig

Ruhig geworden ist es hier. Dass es kaum Kommentare dieses Jahr gab, ist verständlich. Schließlich gab es 2011 auch nur einen Beitrag von mir, und der war sehr knapp. Der folgende Satz allerdings hat, da er von jemandem stammt, der Fotografie sein Hobby nennt und ein eigenes Fotoblog hat, in der Tat einen eigenen Absatz verdient.

Ich habe dieses Jahr noch kein Foto gemacht.

Warum? So genau kann ich das gar nicht sagen. Auch jetzt gerade sitze ich hier, den Laptop auf meinem Schoß, starre den blinkenden Cursor an und überlege, weshalb ich keine neuen Bilder gemacht oder zumindest ein paar aus dem Archiv gebloggt habe. Ich weiß es nicht.

Ich hatte keine Lust zu Fotografieren. Meine Kamera steht im Wohnzimmer, ich sehe sie jeden Tag, aber hat es mich in den Fingern gejuckt sie in die Hand zu nehmen, ans Auge zu führen, Blende und Belichtungszeit einzustellen und den Auslöser zu drücken? Offensichtlich nicht. Motivationslöcher habe ich von Zeit zu Zeit, das ist nicht so ungewöhnlich. Ungewöhnlich hingegen ist, dass es so lange anhält – und dass ich es gar nicht bedauere.

Ich hatte keine Lust zu Bloggen. Meinen Computer schalte ich jeden Abend ein, aber hatte ich das Verlangen, mich ins Backend einzuloggen und ein paar Zeilen zu schreiben oder zumindest nach den Statistiken zu schauen? Ein ganz klares “nein”. Worüber hätte ich auch schreiben sollen? Das hier ist ein Fotoblog, ein öffentliches Tagebuch sollte es nie sein, von Themen wie Guttenberg und Hamburg-Wahl will ich mein Blog auch frei halten. Es reicht meiner Ansicht nach, dass ich hier meine Fotos zur Diskussion stelle, da muss ich nicht auch noch allen, die es hierher verschlägt, meine Meinung zu Politik, Gesellschaft und Religion aufs Auge drücken.

Und warum schreibe ich heute etwas? Eine verdammt gute Frage, Daniel… Mit zwei Kollegen habe ich mich heute über Fotografie unterhalten. Ja, ok, “das Thema Fotografie angeschnitten” würde es wohl eher treffen. Einer der Kollegen nannte mich dabei einen “hervorragenden Fotografen” (irgendwie nett, aber schamlos übertrieben), fügte allerdings hinzu, dass ich nicht seine erste Wahl wäre wenn er sich fotografieren lassen würde (irgendwie weniger nett, aber schamlos ehrlich). Er kennt meine Fotos von diesem Blog hier, und aus der Sicht ist es nachvollziehbar: Menschen sind auf den Bildern, die ich hier veröffentliche, nicht zu sehen. Warum das so ist muss ich denke ich keinem Hobbyfotografen erklären, Stichwort “Recht am eigenen Bild”. Irgendwie hat mir das dennoch zu denken gegeben.

Die Bemerkung habe ich zum Anlass genommen, mir heute Abend mal die Fotos auf meiner Festplatte anzuschauen, sie zumindest zu überfliegen. Ich habe vor fünf Jahren mit dem Fotografieren angefangen, bis Ende 2008 als freier Journalist vor allem geschrieben, später auch fotografiert – da kommt einiges zusammen. Was mir insbesondere bei den älteren Bildern aufgefallen ist: technische Mängel (unausgewogene Belichtung, falscher Schärfepunkt – die typischen Anfängerfehler), aber auch eine Bildsprache und Komposition, die in der Summe so etwas wie einen eigenen Stil ergibt. Und mir haben, trotz aller Mängel, meine Bilder gefallen. Auch weil ich das Gefühl hatte, dass zwar bestimmt kein hervorragender, aber wenigstens ein guter Fotograf sie gemacht hat.

Juckt es mir jetzt in den Fingern? Ein wenig. Zumindest blogge ich ja diese Zeilen hier. Besserung im Sinne von “bald habt Ihr hier wieder mehr zu gucken und zu lesen” wird dieses Mal ausdrücklich NICHT gelobt. Mir kam allerdings heute Nachmittag tatsächlich der Gedanke, dass ich mir am Wochenende, wenn das Wetter hier in Hamburg es gut mit mir meint, meine Kamera schnappe und eine kleine Tour mache. Erstmal schauen, ob die Akkus voll und die Speicherkarten leer sind. Danach mal schauen, wie viel man in mehr als zwei Monaten ohne Praxis verlernen kann. Und schließlich mal schauen, ob ich den Kollegen überreden kann, sich doch von mir knipsen zu lassen.

Verpasstes Jubiläum

Hätte ich vorher mal einen Blick auf meine Blog-Statistiken geworfen: Mein letzter Post, der wenig mehr war als ein Lebenszeichen nach langer Blogpause, war tatsächlich der 100. Artikel, den ich hier veröffentlicht habe. 100 Artikel mögen für die Zeit – ich blogge hier seit September 2009 – nicht gerade viel sein, woran man sofort merkt, dass ich häufiger Blogpausen einlege. Bemerkenswert finde ich es trotzdem. Trotzdem: ist mir genauso wenig aufgefallen wie die Tatsache, dass eines der Blogs, die ich immer regelmäßig und gerne gelesen habe, seit einiger Zeit nur noch geladenen Lesern zugänglich ist… Vielleicht fällt mir ja noch was Schönes ein, womit ich das Blogjubiläum noch nachträglich begehen kann. Ein schöner Text zum Beispiel. Oder mal wieder – welch’ verwegene Idee für ein Fotoblog – ein paar hübsche Fotos. Vielleicht auch beides in Kombination.

Andererseits: Dass ich die runde Artikelnummer nicht bemerkt habe war vielleicht gar nicht so schlecht. Sonst hätte ich bestimmt lange was Schönes überlegt, womit ich das Blogjubiläum hätte begehen können – und dann könntet Ihr hier immer nur noch 99 Artikel lesen. Dann schreibe ich doch lieber: Bis bald.

Lebenszeichen

Es gibt mich noch. Ich komme im Moment (mal wieder) nur nicht dazu, zu bloggen – und leider auch zu fotografieren. Mit den Gründen will ich hier (mal wieder) nicht langweilen, aber ein paar Gedanken aus den vergangenen Wochen will ich noch nachtragen:

In das “Zack die Linse”-Projekt bin ich mit viel Enthusiasmus gestartet, in den letzten sechs Wochen habe ich die Gruppe allerdings nicht mehr verfolgen können (muss mal schauen, ob ich da als Teilnehmer schon ausgetragen bin…). Das letzte Thema, mit dem ich mich beschäftigt hab, war “Wasser des Lebens”. Ich hatte tatsächlich einige Ideen, hab dann allerdings mal in mein Bilderarchiv geschaut und gesehen, dass ich vieles früher schon umgesetzt hatte. Und irgendwie hab ich mir da gedacht: Wenn das schon ein so aktuelles Projekt ist, will ich auch aktuelle, neue Fotos machen und keine alten neu fotografieren.

Schande über mich, ich habe noch nicht einmal die Kommentare beantwortet, die in den letzten Wochen eingegangen sind. Wenigstens sind keine im Spam-Ordner gelandet…

Ein paar Fotos hab ich doch gemacht, wenn auch nicht privat. Ich werde sie deshalb hier nicht posten, aber zumindest verlinken: die Fotos findet Ihr hier und hier. Solltet ihr die Fotos kommentieren wollen, wäre es klasse wenn ihr das auf meinem Blog hier macht – diesmal verspreche ich auch, Kommentare zu beantworten. ;-)

Statt mein Hobby “Fotografie” zu verfolgen habe ich aktuell ein altes “Hobby” diese Woche wieder entdeckt: Kochen. Naja, ich koche gerne, ich hoffe/denke auch nicht schlecht – mir selbst schmeckt es jedenfalls – aber es wirklich “Hobby” zu nennen fände ich selbst doch etwas übertrieben. Eigentlich kann man Fotografie und Kochen ja toll miteinander verbinden wie Birgit mit ihrem Community-Kochbuch gezeigt hat. Davon abgehalten haben mich Birgits Erfahrungs-Berichte (knurrender Magen, während man sich auf die Kamera konzentriert, und anschließend kaltes Essen) und der Zustand meiner Küche während und nach dem Kochen (am Herd konzentriere ich mich halt auf andere Dinge als auf Ordnung…).

Wo wir gerade bei Birgit sind: das Stöckchen “10 uninteressante Dinge über mich” wollte ich ursprünglich auch aufgreifen… wie Ihr seht hab’ ich’s nicht gemacht. Ein uninteressantes Faktum reiche ich hier jetzt nach: Ich kann Pfannkuchen nur wenden, indem ich sie in die Luft werfe und mit der Pfanne wieder auffange – mit jeder anderen Technik scheitere ich kläglich.

So, und jetzt wird gekocht, langsam meldet sich der Hunger – die fehlenden Links trage ich nach wenn ich satt bin. :-)

Zack die Linse: Fazit und neues Thema (2)

Ok, diesmal lag mir das Thema besser, ich hatte nicht mehr Zeit, aber mehr Ruhe, und mein letztes Foto lag nicht knappe 6 Wochen zurück. Eigentlich beste Voraussetzungen für das jüngste Thema “Zwei” beim “Zack die Linse”-Projekt. Und tatsächlich bin ich mit den Bildern, die ich diesmal abgeliefert habe, um einiges zufriedener als letztes Mal. Aber der Reihe nach:

Daran, dass ich entgegen meiner ersten Erwartungen doch nicht so viel Zeit hatte, war mein kleiner Bruder schuld. Er war am Wochenende überraschend zu Besuch – naja, überraschend insofern, als dass ich gedacht hatte, er käme erst diese Woche. War ein lustiges Wochenende, das allerdings ohne Kamera über die Bühne ging (obwohl ein Foto “Zwei Brüder” im Nachhinein betrachtet vielleicht gar nicht so uncool gewesen wäre…). Fotografieren fürs Projekt konnte ich also ab Sonntagnachmittag. Meine Fotos und die Geschichten dazu folgen jetzt:

Tinte und Feder

Beim Thema “Zwei” ist mir der Gedanke gekommen, dass es einige Dinge gibt, die zwar nicht klassisch paarweise, aber doch häufig mit einem festen Begleiter auftreten: Pfeffer und Salz, Essig und Öl, Tom und Jerry, Heulen und Zähneklappern. Und als mein Blick am Sonntag meinen Schreibtisch streifte, sprang mir ein solches Paar ins Auge: Tinte und Löschsand. Also fix ein paar Utensilien vom Schreibtisch hübsch arrangiert und fotografiert: Das Ding im Vordergrund ist eine Schreibfeder aus Glas (funktioniert wirklich, sehr schönes Schriftbild), die Tinte ist Dufttinte (riecht nach Schokolade), und das Buch im Hintergrund ist so leer wie die beiden aufgeschlagenen Seiten (liegt jetzt schon fast zwei Jahre in meiner Schublade, aber ich find’s irgendwie schön und will da deshalb auch was schönes reinschreiben, weiß nur noch nicht was…). Beleuchten wollte ich es mit zwei Kerzen, die jedoch nicht für genug Licht gesorgt haben, weshalb doch noch eine Schreibtischlampe indirekt über die Wand aushelfen musste. Stativ, halbe Sekunde Belichtungszeit, offene Blende für die Unschärfe, im GIMP nur noch ein bisschen an den Farben geschraubt.

Schaufensterpuppen

Bei der Entstehungsgeschichte von Bild Nr. 2 muss ich im Nachhinein ein wenig schmunzeln. Während andere bei dem Thema zuerst an Augen gedacht haben, war einer meiner ersten Gedanke “Schuhe”… vielleicht sollte ich mal einen Macho-Kurs belegen. Mein Schaufensterbummel durch die Hamburger City nach Feierabend und Sonnenuntergang verlief dann allerdings doch zunächst  ergebnislos, ich konnte kein Paar Schuhe finden, das so arrangiert war, wie ich es mir vorgestellt habe. Was ich dann jedoch erblickt habe waren diese beiden Schaufensterpuppen. Besonders “sie” stach ins Auge, da sie als einzige Puppe weit und breit mit dem Rücken zum Schaufenster stand (sieht irgendwie aus, als hätte sich die Dekorateurin am Morgen noch mit ihrem Freund gestritten). Nach ein paar Schritten nach links eröffnete sich dann auch eine hübsche Perspektive, aus der man dank Spiegel auch beide Gesichter sehen konnte.

Soviel also in aller Ausführlichkeit zu meinen Projekt-Beiträgen. Ich könnte natürlich schreiben, dass ich die Bilder erst zwei Stunden vor Frist bei Flickr hochgeladen habe, um wirklich voll im Thema zu bleiben, aber das wäre gelogen. ;-) Die “Konkurrenz” diese Woche war allerdings schier übermächtig, fast alle Stimmen entfielen auf zwei Bilder (auch das passt zum Thema). An diese Stelle passt vielleicht der Hinweis ganz gut: Ich find’ das Projekt klasse, auch wenn die größte Herausforderung für mich immer die knapp bemessene Zeit sein wird. Und ob’s ein Voting für die Bilder gibt oder nicht ist mir schnuppe – ich weiß, dass es viele bessere Fotografen als mich auf der Welt gibt, einige sind bei dem Projekt dabei, wahrscheinlich ist der Tag, an dem ich mal ein Bild in die “Hall of Fame” hochladen darf, auch der Tag, an dem ein ungedopter Fahrer die Tour de France gewinnt. Who cares, mir macht’s Spaß, und wenn ich nicht will, dass andere meine Fotos bewerten, sollte ich besser sofort mit dem Bloggen aufhören.

Das neue Thema lautet übrigens “Wasser des Lebens”. Wahrscheinlich stand “Wasser des Todes” im Themenpool nicht zur Auswahl. Aber hey: Ich wohne in Hamburg, und da müsste es doch wirklich mit dem Teufel zugehen, wenn ich hier nicht ein schönes Wasser-Motiv finde…