Archiv für Juni 2011

Außer Übung

Dienstag, 28. Juni 2011

Verdammt. Der Urlaub naht, mein Plan war, ein paar Tage wegzufahren und viele tolle Fotos zu machen. Und ich beginne zu zweifeln ob letzteres so klappt wie geplant…

Am Sonntag war absolutes Traumwetter in Hamburg, ich hab ein paar freie Stunden genutzt um zu Planten und Bloomen zu fahren. Zugegeben: ich war etwas uninspiriert. Trotzdem: bei den Motiven, die sich einem dort bieten, müssten zumindest ein paar schicke Blümchenbilder rumkommen. Insgesamt hab ich 36 Fotos geschossen, nach der Ausschuss-Bereinigung blieben 21 übrig, von denen nach meiner eigenen Bewertung keines mehr als 3 von 5 Punkten verdient hat. Die drei schönsten (hier zu verstehen als: die drei Einäugigen unter den Blinden) sind diese hier:

Ganz ehrlich: Das sind nun wirklich keine Bilder, mit denen man angibt. Technisch gesehen zwar ok, aber ansonsten irgendwie… langweilig. Am besten gefällt mir persönlich noch Bild 1, das zumindest eine ungewöhnliche Perspektive vorweisen kann und einigermaßen Tiefe hat. Vielleicht lässt sich durch ein bisschen Bearbeitung noch ein interessantes Bild daraus machen, aber “schön” ist in meinen Augen echt anders.

Ich habe ja schon häufiger gemerkt (und hier und da auch drüber gebloggt), dass Übung und Routine viel ausmachen kann. Und derzeit ist’s damit bei mir nicht sehr weit her. In meiner aktuell eher knapp bemessenen Freizeit fehlt mir dann doch die Lust, mir die Kamera zu schnappen.  Ich freu mich trotzdem auf meinen Urlaub – nur der virtuelle Diaabend im Anschluss fällt wahrscheinlich etwas knapper aus.

Aber ehrlich: Diaabende sind doch meist eh langweilig…

Fotoaktion: Stille Post

Sonntag, 26. Juni 2011

Birgit startet eine schöne Fotoaktion: Stille Post. Die Idee: Das (sicherlich bekannte) Spiel “Stille Post” auf Fotografie umzumünzen. Start ist mit einem Foto, das der erste Teilnehmer bekommt. Dieser greift sich ein Element aus dem Bild heraus, macht sein eigenes Foto und reicht es weiter an den zweiten Teilnehmer, der sich ein Element aus dem Bild heraus greift usw. “Element” kann in diesem Fall z.B. eine Farbe, eine Form, eine Art des Bildaufbaus sein. Veröffentlicht werden die Fotos erst am Ende des Projekts, vorher kennt also jeder nur das Bild, das er bekommt, und das, das er/sie schießt.

Ich mach mit, anmelden kann man sich noch bis 15.Juli über die Kommentare zum oben verlinkten Post.

Farbe, Graustufen, Schwarz-weiß

Samstag, 25. Juni 2011

Von meinem Landungsbrückenausflug vor ca. drei Wochen wollte ich ein paar Fotos noch bloggen. Bin allerdings bei diesem Bild mit der Bearbeitung hängen geblieben:

Eagle-Takelage in FarbeDas selbe Bild in Graustufen (über die “Schwarz-weiß”-Funktion der digiKam-Bildbearbeitung):

Eagle-Takelage in GraustufenUnd noch einmal in “echtem” Schwarz-weiß (über die “Schwellwert”-Funktion im GIMP):

Eagle-Takelage in Schwarz-weißWenn ich in diesem Tempo meine Bilder weiter bearbeite, rechne ich mit vorzeigbaren Ergebnissen am 17. Mai 2059…

Fotografischer Staffellauf

Dienstag, 14. Juni 2011

Ich habe eine Idee.

Birgit hat mal ein Projekt gemacht, bei dem sie alle 30 Schritte ein Handy-Foto geknipst hat. Ich versuche ab und an, mit meiner Serie Gesichter der Großstadt meine Wahlheimat Hamburg zu porträtieren. Gestern habe ich mir im Museum für Kunst und Gewerbe die Ausstellung “Portraits in Serie” angesehen (gerade noch rechtzeitig bevor sie am 17.Juni endet). Das alles zusammen hat sich zu einer Projekt-Idee zusammen gefügt: Eine Art Serienportrait Hamburgs, bei dem ich allerdings keine absolute Entfernung zwischen zwei Fotos wähle, sondern eine relative – der Standort, von dem aus ich ein Foto schieße, muss auf dem vorherigen Foto zu sehen sein. Je nachdem können also wenige Schritte oder hundert Meter zwischen zwei Bildern liegen. Das Ganze nenne ich “fotografischen Staffellauf”, danach hab ich gerade auch kurz gegoogelt, aber auf die Schnelle nicht gefunden, dass ich die Idee unbewusst geklaut habe. (Sollte ich mich hier irren bin ich für Hinweise und einen Link dankbar…)

Au ja, das mach ich. Das plane ich sogar: Ich werde den ein oder anderen Spaziergang durch Hamburg machen und ein wenig auf Motive achten, mir ein Datum raussuchen, an dem die Stadt nicht wegen irgendeines Events total überlaufen ist, und dann meinen fotografischen Staffellauf durchführen. Einen Termin habe ich zwar noch nicht, aber höchstwahrscheinlich wird es erst im Juli etwas. Wer mitmachen will ist herzlich eingeladen, wer es in seiner Heimat machen will natürlich auch, wer es einfach nur weitererzählen will ebenso. Ansonsten gibt es das Ergebnis in wenigen Wochen hier.

:-)

You can always long for May: Überbleibsel

Donnerstag, 9. Juni 2011

Das ist jetzt aber definitiv der letzte Post zu meinem Mai-Projekt

An manchen Tagen habe ich mehr als ein Foto geschossen. Aufs Blog geschafft hat es dann aber doch jeden Tag nur ein Bild. Bei den meisten Bildern fiel mir die Auswahl nicht schwer, bei zwei Fotos allerdings tut es mir richtig Leid, dass sie im vergangenen Monat nicht gezeigt wurden. Deshalb will ich sie Euch – wenn auch ohne den Lomo-Effekt aus dem Projekt – hier nicht vorenthalten:

Das Zweite-Wahl-Foto vom 20. Mai:

Das Alternativ-Foto vom 25. Mai:

Kreatives Schwarz-Weiß statt nur Farbe entfernen

Montag, 6. Juni 2011

Ich mag Schwarz-Weiß-Fotos. Und ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin. Zum “Warum” gibt es wahrscheinlich so viele Meinungen wie es Fotografen gibt, und da das viel mit persönlichem Geschmack zu tun hat spare ich mir an dieser Stelle meine Ausführungen. Was ich mir nicht spare sind ein paar Ausführungen zum Erstellen interessanter(er) Schwarz-Weiß-Bilder mit GIMP. Ich weiß, das gehört eigentlich zu den Grundlagen – allerdings ertappe ich mich selbst immer wieder dabei, dass ich die insbesondere den Weg, der die interessantesten Ergebnisse liefert (über den Kanalmixer) zwar nicht vergesse, aber doch nur selten anwende. Dieser Blogpost ist also auch ein Stückchen “Selbsttherapie”. ;-) Also dann: Schicke Schwarz-Weiß-Fotos mit GIMP anhand zweier Beispiele (ein extremes und ein aktuelles).

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Postkartenansicht

Sonntag, 5. Juni 2011

Dieses Foto kommt mit Ankündigung: Im Rahmen meines Mai-Projektes hatte ich die da gerade erst wieder in Betrieb genommene Alsterfontäne geknipst, war nicht zufrieden und hatte seinerzeit schon geschrieben, dass ich mit der “Großen” nochmal einen Versuch unternehme. Hier ist nun der Versuch, knapp einen Monat nach dem Handyfoto.

Die kurze Fahrt zum Jungfernstieg war tatsächlich die erste Gelegenheit seit Wochen, bei der ich mal wieder mit meiner Spiegelreflex unterwegs gewesen bin (und mir dabei vorgekommen bin wie ein Tourist), auch wenn nicht viele Bilder entstanden sind. Die letzte Kameratour davor war zum Hafengeburtstag – die Bilder hab ich zwar auch angekündigt, mir allerdings jetzt nochmal angeschaut, alle für schlecht befunden und behalte sie für mich…

You can always long for May – jetzt ist Juni

Donnerstag, 2. Juni 2011

Das war es also, mein erstes eigenes Blogprojekt: Jeden Tag ein Handyfoto, jeden Tag ein paar Worte aus meinem Alltag, einen Monat lang. Der Monat ist vorbei, Zeit also für einen Rückblick und ein (etwas längeres) Fazit.

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