Schlafzimmerbalkongeländerschneefoto
Der Beweis: in Hamburg hat’s geschneit.
Und die Überschrift dieses Posts wäre aus meiner Sicht fast ein besseres Wort des Jahres als diese Bild-Zeitungs-typische Wortkomposition “Wutbürger”, die just heute zum Wort des Jahres 2010 gekürt wurde… (auch wenn sie nicht von der Bild, sondern vom Spiegel stammt…)
Schlagworte: Einzelbild, Hamburg, Winter


17. Dezember 2010 um 15:42 Uhr
Das hat aber auch geschneit!! Auf meiner Mülltonne waren mind. 15cm Schnee. Das Bild wirkt noch etwas gräulich. Hättest vielleicht noch eine Blende überbelichten sollen oder sehe nur ich das so?!
17. Dezember 2010 um 16:18 Uhr
Stimmt, so dreckig ist der Schnee auch in meinem Stadtteil nicht… aber ich finde es geht. Hab schon mit der Belichtungskorrektur gearbeitet, noch mehr und der Schnee wäre zu weiß und strukturlos…
18. Dezember 2010 um 12:24 Uhr
hehe ich kenn das da denkt man sich ‘das ist doch dort’ aber dann ist man sich doch nicht ganz sicher – aber du bist schon richtig gelegen (=
oooh ich kenn nicht das ganze album sondern nur die lieder dies halt auch immer wieder auf go tv (bester musiksender ever!) spielt. hab es mir angehört und es ist wirklich gut! die ähnlichkeit zu queen ist frappierend!
sowas ist mir nie zu lang und zu ausführlich! ich freu mich total, wenn sich jemand intensiv mit meinen bildern auseinandersetzt! und antwort ist eh schon wieder im postkasterl (= (unter anderem auch zu diesem bild ^.^)
18. Dezember 2010 um 13:06 Uhr
Ja, genau so ging’s mir…
Sogar schon probiert es umzusetzen: Wenn die Streben zu sehr gekippt sind bringt es für meinen Geschmack zu viel Dynamik ins Bild, was zum starren Schnee-und-Eis-Inhalt irgendwie nicht passen will. Und wenn die Streben nur leicht gekippt sind sieht es aus, als hätte ich die Kamera nicht gerade halten können… ich probiere es morgen früh trotzdem nochmal wenn sowohl auf den Balkon als auch auf den Hintergrund die Sonne scheint.
Keine Album-Hörerin? Dann entgeht Dir finde ich etwas, vor allem wenn ein musikalischer Spannungsbogen eine Platte von Anfang bis Ende durchzieht. So kann man immer wieder Künstler von Interpreten unterscheiden… (und Muse gehören definitiv zur ersten Kategorie!)
Deinen “off-site”-Kommentar zum Foto hab ich gelesen.
19. Dezember 2010 um 13:44 Uhr
ja, das stimmt (= ich freu mich auch immer, wenn ich was erkannt hab (=
oooh achso! ja klar. also wenns drum gegangen wär, was mein allgemeines lieblingslied is hätt ich so einfahc nicht beantworten können (;
das lied von tom waits hört sich traurig an, aber schön! ach was würden wir nur ohne youtube tun (;
ganz ehrlich, so hab ich das noch nie gesehen. das klingt jetzt für dich wahrscheinlich total bizarr, aber da ich seit 10 jahren meine gesamte musik als mp3s am pc hab und eigentlich immer eine playlist shuffle bin ich noch gar nicht so auf die idee gekommen, dass sich die künstler (resp. interpreten) was dabei gedacht haben die lieder so anzuordnen wie sie sie anordnen… vielleicht sollte ich darauf mal achten!
na auf deine schräg-experimente bin ich gespannt ^.^
ich musste da einfach sofort an das bild: http://paleica.wordpress.com/2008/11/18/shoot-from-the-hip/ von mir denken. das ist ganz zufällig entstanden aber ich mag das irgendwie immer noch. aber es stimmt natürlich, dass es ein ganz krasser unterschied zwischen statik und dynamik ist!
19. Dezember 2010 um 14:27 Uhr
Auf meine Schräg-Experimente bin ich selbst gespannt.
Bei Deinem Bild aus der Hüfte gefallen mir übrigens die Farb-Akzente sehr gut – und da find ich den Dynamik-Kontrast irgendwie gar nicht so schlimm/störend…
Die Playlist für ein Album zusammen zu stellen ist doch wahrscheinlich vergleichbar mit der Auswahl von Fotos für eine Ausstellung, da achtet man auch darauf, dass Bilder, die nebeneinander hängen, zueinander passen. Und einige Fotos lässt man weg wenn sie zum Rest der Ausstellung nicht passen, auch wenn sie gut sind…
Und von Konzept-Alben mit einer durchgehenden Story-Line will ich gar nicht anfangen…
Haha, das klingt für mich wirklich ein bisschen bizarr.
Der Shuffle-Modus ist ein Feature, das ich nie nutze – schon allein weil meine Musiksammlung thematisch sehr breit gefächert ist und es mich wahrscheinlich verrückt machen würde, eine freakige Jazznummer gleich nach einem ultraharten Metalkracher zu hören.
Wirst lachen: Ich komme am mp3-Format natürlich auch nicht vorbei, aber ich hab mir vor ein paar Wochen noch einen Plattenspieler (!) gekauft. Eine der ersten Platten, die ich damit gehört hab, war eine ganz alte Single: “Jeanny Part 1″ von Falco.
20. Dezember 2010 um 16:57 Uhr
also ich muss sagen, ich finde, das schräg-experiment hat sich gelohnt (=
danke, ich mag die farbe auch total. aber es ist ein bisschen gecolorkeyed ^.^ und obwohl es verwackelt ist, passt das alles irgendwo. ich kanns nicht erklären was das bild hat, aber es ist eines meiner liebsten (zumindest von den alten) und das ganz ohne überhaupt ein motiv gesucht zu haben (;
achja da hast du recht. herrje, manchmal hat man sehr eigenartige einstellungen zu dingen. dass mri das selber noch nie gekommen ist? da merkt man mal wieder, dass mir ein bisschen die musikalische ader fehlt, und das, obwohl ich musik über alles liebe. und bei djs bin ich immer SEHR sensibel, wenn da grausam damit umgegangen wird (auf offspring beyoncé gespielt – aua)
ich hab meistens grad irgendeine playlist und da passt alles so iregndwie zusammen. hör eigentlich nie in der gesamten sammlung… das wäre wohl wahrlich komisch wenn paul hörbiger nach system of a down geshuffled wird (;
nein ich lache gar nicht. ich mag dich (= schade, dass du soweit weg wohnst. ich würde gern mal mit dir ins kaffeehaus gehn und darüber persönlich plaudern. tja. ich hätte auch gern einen plattenspieler und jeanny ist für mich eine der beeindruckendsten nummern der austropop, wenn nicht sogar der musikgeschichte!
21. Dezember 2010 um 12:46 Uhr
Ja, das Schräg-Experiment hat sich wirklich gelohnt, auch wenn es ein ganz anderes Bild geworden ist.
Die Qualität des Songs ist mir zwar eine Zeit lang verborgen geblieben, aber “Jeanny” ist wirklich ein klasse Lied. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nun wirklich kein Austropop-Experte bin. Obwohl: wenn ich drüber nachdenke fallen mir doch nach und nach einige gute Bands und Musiker aus Österreich ein… aber das würde hier jetzt den Rahmen sprengen.