Sommerfototour zu den Landungsbrücken

Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius finde ich großartig um auf dem Balkon zu sitzen und nichts zu tun, in der Hand ein kühles Getränk und im Hintergrund sommerlich entspannte Musik. Nicht ganz so großartig find’ ich solche Witterungsbedingungen für Fototouren – der fotografische Instinkt der Motivsuche wird ständig überlagert vom menschlichen Instinkt der Schattensuche, die sonst so heiß geliebte Fototasche wird plötzlich zu einem unangenehmen Latentwärmespeicher. Ich war heute trotzdem unterwegs. Zum Glück gibt es in Hamburg genug Wasser, das in Kombination mit einem leichten Wind die Hitze erträglich macht. Mit dem Ergebnis dieser Tour (siehe unten) habe ich meine Galerie “Hamburg” mal wieder ein bisschen aufgefüllt.

Bei zwei Motiven bin ich mir unsicher, welches Bild mir besser gefallen soll: Die Galionsfigur der Rickmer Rickmers (einmal im Hochformat, einmal quer) und ihre Takelage (einmal mit drei Masten im Bild, einmal nur einer). Bei beiden habe ich meine Favoriten, aber die sind nicht so favorisiert, dass ich das andere Bild aus der Galerie verbannen würde…

Mein Favorit heute: Die Heckansicht der Cap San Diego (Nr. 7 bzw. das drittletzte Bild).

10-takelage09-schlauchboot08-figur-der-rickmer-rickmers-quer07-figur-der-rickmer-rickmers-hoch06-takelage05-feuerschiff04-schlepper03-cap-san-diego-heck02-baustelle-elbphilharmonie01-altes-u-bahn-viadukt

11 thoughts on “Sommerfototour zu den Landungsbrücken

  1. Hi!
    Schicke Bilder, mir ist es im Moment zu warm zum fotografieren.
    Das Bild der Rickmer Rickmers von vorne finde ich genial durch die unterschiedlichen Helligkeiten aufgrund des Lichteinfalls. Zuerst dachte ich, da ist noch ein Schiff dahinter, aber die Rickmer Rickmers gibt es ja nur 1x ;-)
    Zu dem Bild mit dem Schlepper ein Tipp, den ich letztens gerade erst gelesen habe: Öfters mal im Hochformat fotografieren, auch wenn das unhandlich ist. Dann wären hier die Häuser nicht abgeschnitten, da fehlt irgendwas.
    Sehr gut finde ich wieder das letzte Foto. Das Muster ist schön festgehalten. Das sieht genial aus, die Tiefe, wie sich das immer weiter zieht. Ich liebe solche Fotos!

  2. Naja, nachdem ich vor ein paar Monaten geschrieben habe, mir wäre zu kalt zum fotografieren, kann ich ja jetzt schlecht zu Hause bleiben… ;-)
    Mit den Schleppern geb ich Dir Recht, ist mir allerdings erst nach Deinem Kommentar aufgefallen. Entweder alle Häuser anschneiden oder keins. Mir ist allerdings schon während der Tour aufgefallen, dass ich sehr viel im Hochformat fotografiert habe – immerhin 7 der 10 Bilder.
    Das letzte Foto war das erste, das ich an dem Tag gemacht hab. Ist das alte Viadukt der Hochbahn, das am Hafen vorbeiführt. Und bevor es bald abgerissen wird wollte ich es nochmal ablichten. :-)

  3. schön! am besten gefällt mir 06-takelage. super gelungen.
    ich habe angesichts ähnlicher temperaturen während meiner ravenna-stadtbesichtigung 2008 die technik des “shadowhoppings” für mich entdeckt. erfunden hab ichs wohl nicht. aber betitelt +g+

  4. Hm, ich tendiere bei der Takelage eher zu dem anderen Bild… aber gut, dass ich die drei Masten nicht aus der Galerie geschmissen hab. ;-)
    Ich hab’s an dem Tag mit der Technik des “shadowcamping” versucht: ‘ne schöne Stelle im Schatten suchen, Kamera auf Standby und warten, dass mir was vor die Linse gerät. Das Bild mit dem Schlauchboot ist zwar das einzige, das in der Zeit entstanden ist, aber wenigstens war es angenehm. :-)

  5. shadowcamping is natürlich auch eine option – beim stadt anschauen aber schwierig (; jedenfalls weiß ich – bei den temperaturen interessieren mich keine noch so tollen alten mauern!

  6. Das Camping ist auch eher was für Fototouren in der Heimatstadt… fremde Städte erkundet man so bestimmt nicht.
    Und hey: auch alte Mauern werfen im Sommer Schatten. :-)

  7. ja ich weiß, in deren schatten haben wir uns ja bewegt. aber um die mittagszeit sind die meist nicht so ausgeprägt. naja, schade, ravenna ist sonst eine wunderbare stadt. da haben wir den ausflug nach san marino mehr genossen, da oben wars richtig gut erträglich +g+

  8. ach übrigens. da gibts ein lied von kettcar – landungsbrücken raus heißt das. kennst du das? das ist toll.

  9. Klar kenn ich den Song – hab den Refrain immer im Ohr, wenn ich mit der U-Bahn am Hafen vorbeifahre und, naja, eben an den Landungsbrücken aussteige. Was bis Oktober wegen Bauarbeiten aber nicht geht.

  10. das glaub ich. mir gehts auch immer so wenn ich das wort landungsbrücken hör. kettcar ist eindeutig eine meiner absoluten musikalischen favoriten (=

  11. So weit dass ich die “Favorit” nennen würde, würde ich nicht gehen – das wechselt bei mir eh ständig – aber ich hör die Jungs sehr gerne. Allein für solche grundlegenden, in Text gegossenen Wahrheiten wie “Nur weil man sich so dran gewöhnt hat, ist es nicht normal.” :-)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>