One more cup of coffee

Zum Glück wird Kaffee üblicherweise in Tassen abgerechnet. Dann klingt es wenigstens nicht nach ganz so viel, was ich so über den Tag verteilt an nicht immer magenmildem Muntermacher in mich hineinkippe.

ein paar Kaffeetassen und mein KaffeebecherAn einem normalen Bürotag schaffe ich bis zum Feierabend gerne fünf bis sechs Tassen. Je nach Tag und Tagesform mal mehr, mal weniger (im Sommer macht es halt einfach nicht so viel Spaß, eine Tasse heißen Kaffee vor der Nase stehen zu haben…). Es müssen jedoch schon außergewöhnliche Umstände zusammen kommen, damit ich mit der Tassenanzahl zweistellig werde. An dieser Stelle will ich mal nicht näher eingehen auf die Tassengröße… ;-)

Zum Foto: Es soll ja Leute geben, denen ist es egal aus welcher Tasse sie ihren Kaffee trinken. Ich gehöre allerdings ganz klar zur Kategorie “Lieblingsbecherkaffeetrinker”. Und genau den seht ihr hier, umzingelt von charakterlosen Einheits-Tässchen: den Borussia Dortmund Kaffebecher mit BVB-Emblem in Harley Davidson-Look. Den Becher hab ich seinerzeit noch in D-Mark bezhalt, er hat mein Studium und diverse Umzüge unbeschadet überstanden, ist meine erste und zweite Wahl bei der Suche nach einer Kaffeetasse (und meine letzte Wahl bei jedem anderen Getränk), und ich reagiere pikiert bis beleidigt, wenn jemand anderes als ich aus “meiner” Tasse trinkt.

Dieser Post ist Teil des Projekts C8H10N4O2-süchtig von Nitty und Lacaosa.

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4 Kommentare zu „One more cup of coffee“

  1. lacaosa sagt:

    Oh wie schön – das schwarze Schaf.
    Und ich kenne das, ich hab auch meine Lieblingstasse und aus einer anderen schmeckt der Kaffee nur halb so lecker :-)

  2. Daniel sagt:

    Stimmt. Eigentlich könnte ich mir alle anderen Tassen sparen. Und weil es mein Liebling ist nehme ich sie auch nie mit ins Büro. Die Gefahr, dass einer meiner Kollegen daraus trinkt, ist viel zu hoch. Und Gollum aus dem Herrn der Ringe wäre dann wahrscheinlich nix dagegen… ;-)

  3. Marcel sagt:

    Na das kommt mir bekannt vor. Ich habe auch den einen oder anderen Lieblingsbecher, also nicht nur einen einzigen.
    Ich habe mir in Berlin einen schwarzen Ampelmann Becher gekauft, der ist schon mal klasse. Und von meiner Schwester habe ich einen “Ohne Marcel ist alles blöd” Becher bekommen, der ist auch super. Grundsätzlich trinke ich lieber aus weißen Bechern, aber auch wirklich Bechern und nicht Tassen.

  4. Daniel sagt:

    Mehr als einen Lieblingsbecher? Und das geht?
    Ich hab im Büro auch zwei bis vier Becher, zu denen ich lieber greife als zu anderen (vorausgesetzt, die sind gespült und nicht gerade von einem der Kollegen in Beschlag). Aber einen wirklichen Lieblingsbecher hab ich nur einen.
    Und irgendwie lustig: Ich trink meinen Kaffee lieber aus schwarzen Bechern. Kommt mir dann immer so vor, als bliebe der Kaffee länger heiß. :-)

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