Vor zwei Wochen habe ich eine neue meine erste Serie gestartet: Unter dem Serientitel “Gesichter der Großstadt” will ich Fotos veröffentlichen, die Hamburg – meine Wahl-Heimat und mittlerweile wirklich meine Heimat – mal nicht von seiner schönen, idyllischen Postkarten-Seite zeigen. Und da eine Serie keine Serie ist, wenn’s bei nur beim Pilotfilm bleibt, folgt nun Folge 2 der ersten Staffel:
Rund 100 Meter Luftlinie vom Hauptbahnhof entfernt: Bis vor wenigen Wochen stand da noch ein rotes Backsteingebäude, anhand der Wand des Nachbarhauses kann man noch erahnen wie es mal ausgesehen hat. Mittlerweile ist auch der Schutt abgetragen, in der Häuserzeile klafft einfach nur eine Lücke.
“Na und? Ist halt ‘ne Baustelle, gibt’s doch ständig und überall.” Genau das ist es: Städte ändern ständig ihr Gesicht. Kein komplettes Facelifting, mehr nach dem Motto hier ein bisschen Feuchtigkeitscreme, da mal eine Augenbraue zupfen. Kleine Veränderungen, meist unbemerkt und kaum beachtet, aber stetig und ständig.
lustig dass du dieses bild grade jetzt zeigst. darüber hab ich in der letzten zeit auch öfter mal nachgedacht. in wien werden grade viele häuser abgerissen, die man nie wahrgenommen hat. aber die lücke, die fällt auf.
Lustig, dass Du das schreibst. Mir ist erst während ich das geschrieben habe aufgefallen dass ich echt überlegen musste, wie das Gebäude vorher überhaupt aussah… dabei bin ich jeden Tag daran vorbei gegangen.
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