Heute ist der letzte Tag des Kaffee-Projektes von Nitty und Lacaosa. Die meisten Fragen hab ich zwar schon beantwortet, eine bin ich aber noch schuldig geblieben: Wie trinke ich meinen Kaffee an liebsten?
Schwarz, ohne Zucker, aus meiner Lieblings-Borussia-Dortmund-Tasse – so trinke ich meinen Kaffee am häufigsten. Am liebsten allerdings gönne ich mir einen Cappuccino, mit einem Löffel Zucker und Kakao auf dem Sahnehäubchen, gerne von einer der in Hamburg dominanten Kaffeeketten. Im Frühling und Sommer am liebsten zum Mitnehmen, dann suche ich mir ein gemütliches Plätzchen in der Sonne und mit Blick aufs Wasser. Im Herbst und Winter mache ich nach einer Fototour gerne in einem der besagten Kaffeehäuser Station, trinke meinen Cappuccino am Tisch und sortiere – meist noch bei einem Stück Kuchen – die ersten Fotos aus.
Ich glaube, ich weiß auch, warum ich meinen Kaffee so am liebsten trinke: Daheim und im Büro gibt’s den nicht – wenn ich einen Cappuccino mit Zucker und Kakao auf dem Sahnehäubchen vor mir oder in der Hand habe, bin ich gerade unterwegs und hab’ frei oder zumindest Pause.
Ein Kollege hat mir mal den Tipp gegeben, auf dem Weg zur Arbeit einen Espresso zu trinken – so ginge man wenigstens mit einem südländischen Gefühl zur Arbeit. Genau das hab ich heute Morgen gemacht um dieses Foto zu schießen: eine halbe Stunde früher Richtung Büro, noch schnell nen Cappuccino gegriffen und ne Viertelstunde ans Rathausfleet gesetzt und zwei streitende Möwen beobachtet. Herrlich – auch wenn’s dann Überwindung gekostet hat, mich an meinen Schreibtisch zu begeben.
Das Foto hab ich übrigens nicht mit meiner Sony-DSLR geschossen, sondern mit meiner mittlerweile vier Jahre alten Kompaktkamera von Casio. Faszinierend, was für Bilder die gerade im Makromodus schießt. (Und ja, die Schiefe ist Absicht – gerade sah es langweilig aus…)
Dieser Post ist Teil des Projekts C8H10N4O2-süchtig von Nitty und Lacaosa.