Vro knapp zwei Wochen hat ein Freund mit erzählt, dass die Speicherstadt in Hamburg dank Eis derzeit ganz schnuckelig aussähe. Schnee hin, Kälte her: Heute bin ich los, um genau das zu fotografieren. Ums kurz zu machen: Die Speicherstadt selbst war zwar imposant, aber aus fotografischer Sicht zumindest irgendwie langweilig. Gelohnt hat sich der Ausflug trotzdem – auf dem Weg von der S-Bahn-Station “Landungsbrücken” bis zur Speicherstadt gab’s nämlich ‘ne Menge zu sehen und zu knipsen.
Ich sollte viel häufiger mein Archiv sichten – nicht nur, weil ich aktuell so wenig fotografiere, sondern weil da gute Fotos auf meiner Festplatte schlummern.
Ein schönes Bild, was auch zum aktuellen Wetter hier oben passt, ist das hier vom Schloss Ahrensburg:
Schloss Ahrensburg
Entstanden ist das Bild vor ziemlich genau einem Jahr, am 14.Februar 2009. Mir gefällt der Himmel – so schön blau.
Birgit hat mich mit einem Stöckchen beworfen. Naja, genau genommen hat sie selbst ein Blog-Stöckchen aufgehoben, es anschließend in die Runde geworfen und in ihrem Post neben einigen anderen auch mich ebenso freundlich wie namentlich dazu aufgefordert, es aufzuheben. Normalerweise bin ich kein großer Fan von solchen Stöckchen, ich mag eher die offenen Fragen. Und oft frage ich mich, welche Drogen man eigentlich nehmen muss, damit einem sowas einfällt, und ob die Krankenkasse die im Zweifel bezahlen würde. Aber sei’s drum: Wenn ich so nett gebeten werde, kann ich einfach nicht nein sagen.
Eigentlich bin ich kein großer Freund von Bildbearbeitung. Manchmal, das gebe ich allerdings zu, wird so aus einem guten Foto ein sehr gutes Foto. Als ich heute mal wieder mein Bildarchiv durchforstet hab, bin ich über dieses Foto hier gestolpert:
Ab und zu finde ich es sehr interessant, mal einen Blick in die Blogstatistik zu werfen um zu sehen, woher meine Leser eigentlich kommen. Klare Antwort: die meisten über andere Blogs, bei denen ich kommentiert habe. Überrascht nicht, mach ich ja genauso: Wenn in einem Blog, das ich gerne lese, jemand klug, witzig oder einfach häufig kommentiert, klick ich auf den Link um zu sehen, wer sich denn dahinter verbirgt – und schon hat man einen neuen Feed im Reader.
Zunächst einmal die gute Nachricht: Die Spam-Welle, die über mein Blog geschwappt ist, scheint abgeebbt zu sein. Innerhalb von zwei Tagen hat Akismet über 100 Spam-Kommentare ausgefiltert – der Spam hat sich damit mehr als verdreifacht – seit gestern allerdings ist Ruhe. Zwar kann ich mir die plötzliche Beliebtheit meines Blogs bei Spammern immer noch nicht erklären, aber allem Anschein nach ist’s jetzt vorbei… ich klopf mal kurz auf Holz.
Die schlechte Nachricht: Das mit dem Aufholen wird wohl schwieriger als gedacht. Derzeit liegen die menschlichen Kommentatoren gegen die Bots mit ziemlich genau 40 Beiträgen im Rückstand. Bis zum Ausgleich wird es also noch ein wenig dauern… auch wenn hier in den letzten Tagen so viel kommentiert wurde wie nie.
Und wer anhand der in diesem Blog geposteten Hinweise errechnen kann, wie viele echte Kommentare in diesem Blog bislang abgegeben worden sind (+/- 10), gewinnt ein Foto und einen Blogbeitrag nach Wunsch.
Memo an mich selbst: Ich sollte mir was neues für die Überschriften ausdenken – die Zwischenstände haben sich mittlerweile ermüdet.
Fotografieren macht mir Spaß. Ich schau mir von Zeit zu Zeit auch gerne meine alten Fotos an, sehe Orte, an denen ich war, Menschen, mit denen ich Zeit verbracht habe oder die zumindest an mir vorbeigegangen sind. Jede Menge Erinnerungen schlummern in diesen Bildern. Eins allerdings zeigen sie nur ganz selten: mich.
Zwei Helden meiner Kindheit haben sich netterweise bereit erklärt, ein wenig Werbung für mein Blog zu machen:
Herrliche Spielerei. Und eine lobenswerte Kampagne von Disney für das Ehrenamt (zumindest in den USA und Kanada). Nur schade, dass das “.de” nicht mehr draufgepasst hat…
Ha, das passt ja: Letzte Woche noch habe ich als Antwort auf Birgits Beitrag über Muße und (bei mir fehlende) Disziplin beim Fotografieren geschrieben. Und dann flattert mir diese Woche folgende Pressemitteilung ins Büro:
Mein Lieblingszitat ist das Fazit im letzten Absatz:
“Konkurrenz- und Leistungsdenken kann Menschen sehr stark demotivieren, besonders wenn sie ihr Wohlbefinden höher als ihre Leistungsfähigkeit bewerten”, so [die Psychologin] Albarracin. Der Grund dafür könne beispielsweise darin liegen, dass sie im Moment lieber etwas anderes tun würden, zum Beispiel, sich gut zu unterhalten. “Das ist kein schlechtes Ziel”, betont die Psychologin.
Das lass ich jetzt einfach mal unkommentiert so stehen…
Hach, bis heute war ich ja schon ein bisschen stolz auf mein Blog: Meine Besucherzahlen sind zwar nicht gerade hoch, aber ich habe den ein oder anderen regelmäßigen Leser, die – das ist der eigentliche Grund für meinen Stolz – mehr Kommentare gepostet haben als diese dahergelaufenensurften Spam-Roboter. Und das in knapp vier Monaten Blog. Ok, mit ein wenig Unterstützung meinerseits, da ich auf jeden Kommentar brav antworte, aber trotzdem: Mehr menschliche Meinung als Links zu Online-Casinos und FSK-18-Webseiten
Das hat sich heute allerdings geändert: Heute Morgen noch war die Spam-Warteschlange von Akismet leer, heute Abend wartete 57mal Spam auf Löschung. Der Kommentar-Spam hat sich dadurch innerhalb von zwölf Stunden verdoppelt.
Na dann mal los, Ihr fleißigen Leser: Der Vorsprung ist nicht groß – noch könnt Ihr aufholen.
Ergänzung: Während ich diesen Artikel geschrieben hab, sind vier weitere Spam-Kommentare eingegangen – es wird also wohl doch etwas schwieriger, wieder die Führung zu übernehmen…