Archiv für November 2009

Advent, Advent

Sonntag, 29. November 2009

Endlich wieder ein Foto:

Adventskerze

Adventskerze

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Jede Menge neue alte Fotos

Samstag, 28. November 2009

Ich hab meine externe Festplatte wieder. Beim Umzug im August ist die leider liegen geblieben. Ärgerlich, wie sich wahrscheinlich jeder denken kann nicht wegen der Hardware, sondern wegen der darauf gespeicherten Dateien. In erster Linie natürlich Fotos, rund 2600 an der Zahl, über 7 GB an Speicherplatz. Die finden sich jetzt alle auf meiner (internen) Festplatte – mein Bildarchiv hat sich so innerhalb weniger Minuten verdreifacht.

Viel Material, das jetzt gesichtet, geordnet und sortiert werden will. Und für meine damalige Ordnung könnte ich mich jetzt noch verfluchen: Viele Ordner tragen vielsagende Namen wie “Nachtaufnahmen”, “Sylt” oder “Sierksdorf im Mai”. Zum Glück gibt es EXIF-Daten. Wirklich Prügel hab ich allerdings verdient für den Ordner mit dem auffordernden Namen “sortieren” – samt der beiden Unterordner “1GB” und “2GB”. Na wenigstens wird mir in nächster Zeit nicht so schnell langweilig…

Urlaub

Freitag, 27. November 2009

Ich habe Urlaub. Endlich. Die letzten Stunden im Büro habe ich damit zugebracht, meinen chronisch chaotischen Schreibtisch aufzuräumen, damit meine Kollegen eine Chance haben, die zahlreiche (physische) Post für mich irgendwo zu stapeln. Würde jemand bei uns einbrechen und alle Büros durchwühlen: bei meinem fiele es normalerweise nicht auf. Als ich heute einen letzten Blick auf meinen Arbeitsplatz geworfen habe war er allerdings so aufgeräumt, als wäre ich gefeuert worden…Ich wette, das sieht Ende Dezember schon wieder ganz anders aus.

Nach einem persönlich und beruflich sehr anstrengendem und aufregendem Jahr habe ich zwei Wochen Zeit für mich. Mein letzter Urlaub im Sommer hatte dank – äh, wie schreib ich das jetzt mal – unerfreulicher Begleitumstände im Privatleben (ja, das liest sich gut) irgendwie nicht so wirklich die Bezeichnung “erholsam” verdient. Umso mehr freu ich mich auf ein paar freie Tage. Üblicherweise sind “Ich habe Urlaub”-Posts ja gerne Ankündigung und Erklärung, dass im Blog die nächste Zeit nicht so viel passiert. Bei mir ist’s eher umgekehrt: ich verreise nicht, werde aber die Zeit nutzen, viel zu fotografieren (hoffentlich möglichst oft bei gutem Wetter), und von diesen sicherlich zahlreichen Bildern werden garantiert einige hier landen. Zwei bis drei Ziele für Fototouren habe ich mir schon überlegt.

Eigentlich wollte ich diesen Post noch mit einem schönen Archiv-Foto bebildern. Das einzige halbwegs passende, das ich gefunden habe, war das hier:

Strandkorb an der Nordsee (Sylt)

Strandkorb an der Nordsee (Sylt)

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Je öfter ich es mir angucke, desto besser passt es zu meiner Urlaubsstimmung. Ich freu mich.

Anfängerfehler

Montag, 23. November 2009

Normalerweise finden sich in Fotoblogs ja immer die gelungensten Aufnahmen, sozusagen eine “Ultimate Definitive Greatest Shots Collection”. Ist bei mir bislang ja genauso. Aber das ändert sich jetzt:

Das Hamburger Rathaus

Das Hamburger Rathaus

Das Foto war eines der ersten Bilder, die ich als Digitalfotograf überhaupt geschossen habe. Damals (Mai 2006) fand ich es ganz toll. Mittlerweile schrecklich. Die Bildkomposition hat diesen Namen nicht verdient (wollte ich überhaupt das Rathaus fotografieren oder doch das Alsterfleet im Vordergrund?), zu allem Überfluss ist auch noch die Turmspitze abgeschnitten, der Schärfepunkt liegt auch falsch. Dass der Himmel überbelichtet ist, kann ich ja noch auf meine fotografische Unerfahrenheit seinerzeit schieben.

Was würde ich heute anders machen? Den ganzen Bildausschnitt höher schieben – dann ist der Rathausturm ganz drauf und außerdem weniger vom aktuell sehr dominanten Wasser im Vordergrund. Wenn man schon mit einer Belichtungsautomatik arbeitet bei solchen Lichtverhältnissen entweder den Himmel mit einbeziehen z.B. über Mehrfeld-/mittenbetonte Messung) oder per Belichtungskorrektur abdunkeln, bis der Himmel passt. Aus dunklen Stellen lässt sich per digitaler Nachbearbeitung noch was rausholen, aus überbelichteten nicht.

Oder wie wäre es hiermit:

Harley-Teddy

Harley-Teddy

Ein Spitzen-Motiv: Die Harley-Days in Hamburg, überall Rocker, Lederjacken, Chrom, Testosteron liegt in der Luft. Und mittendrin, auf einer aufgemotzten Maschine, sitzt dieser Teddy auf dem Sozius. Aber auch hier: Komposition und falsche Schärfe vermasseln das Foto.

Was würde ich heute anders machen? Auf den Teddy scharf stellen, abblenden für die Tiefenschärfe, die Perspektive so wählen, dass man die Motorräder besser als solche erkennt (z.B. einen Schritt nach links gehen).

Eins hab ich noch:

Segelschiff im Hamburger Hafen

Segelschiff im Hamburger Hafen

Entstanden bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg: Das Licht war toll, der Himmel wirkt dramatisch – ebenso dramatisch finde ich allerdings die Spiegelung der Fensterscheibe, durch die ich fotografiert habe. Ein paar Meter weiter Richtung Heck gab’s unüberdachte Plätze, wo viele Fotografen saßen – mittlerweile weiß ich warum und würde mich auch dazu setzen.

Was würde ich heute anders machen? Nicht durch die Scheibe fotografieren. Generell ist es nie verkehrt, andere Fotografen (besonders die mit den teuren Kameras) diskret zu beobachten und sich zu fragen, warum die machen, was sie gerade machen. Gerade als Anfänger habe ich viel durch Beobachtung gelernt. Aber: Nicht glotzen, und nicht die Perspektive 1:1 kopieren!

Und warum zeig ich solche miesen Schnappschüsse hier? Weil auch solche typischen Anfängerfehler zu meiner Fotografenkarriere gehören. Bilder dieser Kategorie hab ich jede Menge auf meiner Festplatte. Aber aus jedem dieser Fotos habe ich etwas gelernt.

Update: Die “Was würde ich heute anders machen?”-Absätze hab ich nach Anregung von Marcel in den Kommentaren eingefügt. Frei nach dem Motto: Nicht nur meckern, sondern auch sagen, wie es besser geht.

Lieblingsbild

Sonntag, 22. November 2009

Ist ja nicht so, dass ich hier nur meine Fotos online stelle – ich schau mir die selbst auch nochmal an. Mein aktuelles Lieblingsbild (das ist ja immer stimmungsabhängig) findet sich heute in der Galerie Schwarz-Weiß:

kreuzgang-in-stift-heiligenkreuz

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Sehr schön an diesem Bild finde ich die Verzögerung, bis man schließlich den (fast schon versteckten) Menschen auf dem Foto sieht.

Ein paar neue Hamburg-Bilder

Samstag, 21. November 2009

Zumindest hatte ich heute mal ein bisschen Zeit, meine Fotos zu sichten. Nach und nach werd ich meine Galerien weiter ausbauen und aktualisieren, heute sind ein paar weitere für die Hamburg-Galerie dran.

Fähre auf der Elbe im Gegenlicht

hier geht’s zur Galerie

Abo für die Kommentare

Samstag, 21. November 2009

Wenn ich schon momentan nicht fotografieren kann, kümmer ich mich wenigstens ein bisschen um mein Blog. Genauer: Ich hab ein neues Plugin installiert. Subscribe-to-comments heißt das gute Stück.

Zugegeben: bislang haben sich noch nicht allzu viele Kommentatoren hierher verirrt. Gerade bei anderen Blogs finde ich die “Kommentare abonnieren”-Funktion sehr wichtig und nützlich. Ich muss mir nicht merken, wann ich meinen Kommentar abgegeben habe, und täglich vorbeischauen, wie sich die Diskussion entwickelt. Gerade bei Seiten, auf die ich eher zufällig gestoßen bin, ist das eine meiner Lieblingsfunktionen – und deshalb nur konsequent, dass ich sie selbst auch nutze.

Zwei Wochen ohne

Freitag, 20. November 2009

Verdammt, jetzt habe ich schon wieder seit fast zwei Wochen nicht fotografiert. Der Winter ist für mich als Fotograf aber auch eine blöde Zeit: Nicht nur, dass es während der (Arbeits-)Woche immer viel zu früh dunkel ist. Es ist außerdem in der Regel kalt, nass, windig, matschig und ungemütlich. Und wenn es mal relativ warm, trocken und angenehm ist (wie die letzten beiden Tage hier in Hamburg), sitze ich lange im Büro. Und die Wochenenden fallen bei mir derzeit für Fototouren leider auch aus (blöderweise aus den selben beiden Gründen).

Nach zwei Wochen ohne werd’ ich immer unruhig. Zum einen fehlt mir die Fotografie als Ausgleich. Zum anderen habe ich jedesmal das Gefühl, dass bei mir schon nach 14 Tagen die Bedienungs-Amnesie einsetzt: Bei täglichen Fototouren bediene ich meine Kamera fast blind. Bei wöchentlichen Ausflügen muss ich nicht lange überlegen, wie ich mein Motiv gut in Szene setze, sondern mache es einfach. Nach zwei Wochen ist diese Intuition weg.

Mein Trost: In einer Woche habe ich Urlaub. Und außer entspannen und Energie tanken nichts vor. Bleibt viel Zeit zum Knipsen. Durchhalten, Daniel!

Off Topic: openSUSE 11.2 ist da

Donnerstag, 12. November 2009

Mit Fotografie hat das herzlich wenig zu tun, aber schließlich bearbeite und organisiere ich mit meinem Laptop meine Bilder (und pflege auch dieses Blog hier): Heute ist openSUSE 11.2 erschienen. Seit dem Frühjahr läuft mein damals neuer privater Rechner mit openSUSE 11.1 – war übrigens ‘ne ganz schöne Suche, bis ich einen Laptop ohne vorinstalliertes Betriebssystem gefunden hab. Die Umstellung auf 11.2 ist mein erstes Linux-Upgrade.

Während ich das hier schreibe, lade ich parallel die 4,2 GB umfassende DVD runter. Danach werden erstmal sämtliche Daten doppelt gesichert (am wichtigsten: Fotos und Musik), die DVD gebrannt und dann das System neu installiert. Das verspricht, ein langer Abend zu werden – yippie! :-)

Update: Das Ganze gestaltete sich zunächst etwas komplizierter als gedacht, da mein Brenner sich geweigert hat, irgendwelche Medien zu erkennen. Mittlerweile ist openSUSE 11.2 allerdings schon seit einigen Tagen aufgespielt, ich bin gerade mit KDE 4.3 vollkommen zufrieden. Einzige Ausnahme: die neue Version des Medienplayers Amarok. Im Gegensatz zur letzten KDE 3.5-Variante scheinen mir viele Funktionen abhanden gekommen zu sein – inklusive all meiner Song-Bewertungen. Naja, wenigstens sind meine Fotos noch alle da und kategorisiert… die Arbeit hätte ich mir wohl kaum ein zweites Mal angetan…

In eigener Sache: Neuer Look

Mittwoch, 11. November 2009

Nachdem ich hier neulich noch ein Foto von meinen Selbstbild-Experimenten gepostet habe, muss ich einfach dieses Update posten:

Das bin ich.

Das bin ich.

Die Haare sind ab, und der Bart ist ab.

Auch das ist ein Selbstbild… mit ausgestrecktem Arm und Kompaktkamera.