2009
10.23

Eigentlich ist mein voller Name nicht gerade alltäglich. Trotzdem: Ich habe einen Namensvetter. Allerdings nur einen. Der ist sogar irgendwie mit mir verwandt, wir sind beide in Krefeld geboren. Lange hat mich das nicht gestört – wer zu Schulzeiten in den 90ern dachte, ich wär der andere Daniel, hat’s ja spätestens gemerkt, wenn ich vor ihm stand. Mittlerweile allerdings bin ich arrogant genug, um ab und an nach meinem Namen zu googeln. Und dabei tauchen viele Treffer meines Namensvettern auf.

Hätt’ ich einen alltäglichen Namen, würden wenigstens viele Treffer auftauchen und man merkt sofort, dass man genauer hinschauen muss. So sind’s nur zwei virtuelle Lebensläufe, die online enthüllt werden. Dabei verrät der andere Daniel Sachen über sich, die ich nicht veröffentliche. So bedankt er sich im Gästebuch eines Caf’es für die tolle Organisation seiner Hochzeit. Outet sich als Techno-Fan. Und taucht in Ergebnislisten von Fußballclubs auf.

Nimmt man all das zusammen, ergibt sich das Bild einer sicherlich widersprüchlichen Person. Aber es macht schon den Eindruck, als wäre es EINE Person. Und irgendwie stört mich das – schlechtes Online-Karma.

2009
10.17

Was tun, wenn das Wetter zu schlecht für eine Fototour ist, ich aber auf Fotografier-Entzug bin? Stativ ausgepackt und ein bisschen mit dem Selbstauslöser herumprobiert. Netter Nebeneffekt: Da ich normalerweise hinter der Kamera stehe, habe ich kaum Fotos von mir selbst – jetzt hab ich ein paar.

Die meisten Fotos, die dabei herausgekommen sind, gehören allerdings eher in die Kategorie “Ausschuss”. Kein Wunder: Es gibt keine Möglichkeit zu kontrollieren, ob Bildaufbau und -ausschnitt gut sind, ob die Haltung in Ordnung ist etc. Zwischen Bild, Überprüfung der Aufnahme und dem nächsten Bild liegen immer gut 20 Sekunden.

Ein Bild hab ich heute dennoch geschossen, das mir gefällt – mir dem Finger am Auslöser. Und wie es aussieht, ist eine leichte Vogelperspektive in meinem Fall schmeichelhaft (was man schnell beurteilen kann, wenn man die anderen Bilder kennt):

Selbstportrait

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2009
10.13

Dieses Foto vom Sony-Center in Berlin ist zugegebenermaßen alles andere als spektakulär:

Berlin:. Sony Center

Berlin:. Sony Center

Amüsanter war vielmehr, was beim Fotografieren passiert ist: Für die passende Perspektive hab ich mich halb auf den Boden gelegt. Mit solchen Stunts hab ich keine Probleme, ebenso wenig mit den Blicken der Passanten – Hauptsache, das Bild wird besser als ohne diese Verrenkungen. Ungefähr 10 Meter von mir entfernt saß ein anderer Fotograf auf einer Bank, hat mich immer dann fotografiert, wenn ich die Kamera am Auge hatte – und hat sein Teleobjektiv schnell in eine andere Richtung gedreht, wenn ich geguckt habe.

Anfangs fand ich’s frech. Mittlerweile find ich’s amüsant. Schade, dass ich den Fotografen nicht angesprochen habe und ihn um eine Kopie der Bilder gebeten hab… (ja, ich bin manchmal schüchtern).

2009
10.12

Ich fotografiere sehr gern. Aber hin und wieder lass ich die Kamera gerne mal in der Tasche und genieße einfach den freien Blick, der nicht durch den Sucher beschränkt wird. Zum Beispiel bei Konzerten.

So geht’s allerdings nicht allen. Und während ich sonst für jeden Fotografen Verständnis habe (es sei denn, er läuft mir gerade ins Bild), geht mir das bei Konzerten völlig ab. Mich nervt es, wenn ich die Bühne den halben Auftritt lang nur über die Displays der massenhaft in die Luft gehaltenen Digital-Kameras sehen kann.

Das musste jetzt einfach mal raus…

2009
10.11

Eine neue Galerie ist online: Einige meiner Fotos aus der Hansestadt.

03 Alster-Anleger

Keine Bange: Die neun Bilder der Galerie sind bei weitem nicht alle Bilder, die ich in Hamburg geschossen habe. Viele allerdings werde ich hier nicht bloggen können – wegen des Rechts am eigenen Bild. Auf vielen Fotos sind Menschen zu sehen, die auch erkennbar und identifizierbar sind. Andere sind noch in der “Pipeline”: Beispielsweise habe ich schöne Bilder aus Hagensbecks Tierpark, die ich lieber in einer eigene Galerie sammeln werde.

2009
10.11

So weit, so gut: Ich habe mich zunächst doch für das optisch wie ich finde durchaus ansprechende Pyrmont V2 entschieden.Sehr schön finde ich etwa das horizontale Seitenmenü mit aufklappenden Untermenüs für Unterseiten. Einige Funktionen, die ich mir für mein Fotoblog wünsche, bringt das Theme allerdings leider nicht mit. Kleinkram, wie eine Auflistung der Unterseiten (wenn sie vorhanden sind). Nach kurzer Recherche online scheint das wirklich kein Akt zu sein, die Integration des ganzen in die Theme-Optik ist jedoch ein wenig Gefummel. Daher: Mein Plan, ein eigenes Theme zu erstellen, ist noch nicht gestorben.

Fotografiert habe ich in den vergangenen zwei Wochen nicht mehr – dazu ist das Wetter hier in Hamburg viel zu mies. Statt dessen habe ich mich damit beschäftigt, die Fotos auf meiner Festplatte (derzeit rund 1300) zu sortieren, kategorisieren und zu bewerten. Macht auch Spaß. :-)