2010
08.31

Danke, Akismet.

2010
08.29
Räumungsverkauf

Räumungsverkauf

(Passend zur derzeitigen Ruhe auf diesem Blog…)

2010
07.17

Blume mit Biene

…mit Insektenzugabe.

2010
07.16

Ich fotografiere mittlerweile seit mehr als vier Jahren, und in dieser Zeit – so bilde ich mir ein – habe ich durch Praxis, Lektüre und Beobachtung anderer Fotografen (und ihrer Blogs) einiges gelernt. Grund genug, um eines der ersten Bilder, das ich im digitalen Zeitalter je geknipst habe, erneut zu schießen. Das Original ist dieses hier:

Schienen in die Elbe

“Geknipst” trifft es wahrscheinlich wirklich am besten: Sonderlich bewusst habe ich damals noch nicht fotografiert, was für gestalterische Aspekte wie etwa die Bildaufteilung gilt, noch viel stärker jedoch für technische Aspekte – Blende und Belichtungszeit manuell einzustellen ist bei meiner Kompakten, mit der ich seinerzeit fotografiert habe, zwar möglich, aber eher umständlich. Nachdem ich die “Ebbe und Flut”-Hürde also genommen habe, war ich gestern zur richtigen Zeit am richtigen Platz:

Schienen in die Elbe reloaded

Leicht zu erkennen: Das Foto ist anders. Uhrzeit und Datum (+ 4 Jahre) stimmen einigermaßen überein, das Schiff im Hintergrund lag damals (und gestern) nicht da. Der Bildausschnitt ist unterschiedlich, beim Remake ist mehr Hintergrund und Himmel zu sehen. Und die Helligkeitswerte sind anders. Mir persönlich gefällt es besser als das Original. Und eigentlich könnte dieser Beitrag hier zu Ende sein, aber da ich schonmal da war, wollte ich mich auch intensiver mit dem Motiv auseinandersetzen.

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2010
07.14

Wolken

Sollen diese hübschen Wolken, die ich vor etwas mehr als zwei Stunden fotografiert habe, etwa die Vorboten sein für die Regen- und Gewitterwolken, die kommende Nacht Unwetter über Hamburg bringen sollen?

(Meine geplante Tour nach Blankenese hab ich heute Nachmittag spontan verschoben… Shopping statt Fototour.)

2010
07.13

Eines meiner ersten Digitalfotos war vor vier Jahren dieses hier von einem Schienenstrang in die Elbe. Spätestens seit diesem Frühjahr hatte ich vor, das Foto noch einmal neu zu machen – erstens weil ich mittlerweile eine bessere Kamera habe, zweitens weil ich als Fotoneuling den Anfängerfehler gemacht habe, das Bild kleiner zu rechnen und die Originaldatei zu überschreiben. Spontan war meine Tour nach Blankenese heute also nicht, allerdings auch nicht gut geplant. Denn das Bild, das sich mir heute an selber Stelle wie damals bot, war dieses:

Schienen in der Elbe

Daniel, Du Depp: Wenn Du etwas fotografieren willst, was in die Elbe führt, mach Dir vorher Gedanken über die Gezeiten!

Mir als gebürtigem Rheinländer sei es nachgesehen: Der Rhein kennt schließlich keinen Tidenhub. Aber dank eines sehr freundlichen Blankenesers weiß ich jetzt, dass Niedrigwasser morgen, 14.7.2010, um 14.29 Uhr ist. Abgelesen aus einem Gezeitenkalender, den er extra aus seinem Haus geholt hat. Und versehen mit den beiden Anmerkungen “das gilt für St. Pauli, kommen Sie also eine halbe Stunde früher” sowie “das ist die Zeit, zu der man üblicherweise hierher kommt”. Fehlte nur noch der Hinweis: “Ein guter Fotograf plant sowas.”

Dabei war das Licht gar nicht so schlecht… die restlichen Fotos von heute gibt es nach der (Niedrigwasser-)Foto-Tour morgen.

Und für alle Fotografen an Elbe oder am Meer, die es noch nicht kennen: Die Gezeitenvorausberechnung des Bundesamtes für Schifffahrt und Hydrographie im Internet.

2010
07.10

Ruhig hier momentan, und das hat ‘nen Grund: Ich war eine Woche nicht im Lande, habe in dieser Zeit wenn überhaupt einmal täglich meine Mails gecheckt, keine Blogs gelesen und keine Facebook-Updates studiert. Himmel, war das herrlich. Jetzt bin ich wieder in Hamburg, an meinem Rechner und meinem RSS-Reader und hab zumindest unter der Haube ein bisschen was an meinem Blog gemacht.

Zum einen laufen meine Blog-Feeds jetzt über Feedburner. Wenn alles so funktioniert wie es soll, solltet Ihr davon gar nichts merken (wenn doch und wenn’s hakt: gebt bitte Bescheid). Zum anderen hab ich ein paar Plugins installiert: FD Feedburner, damit’s mit Feedburner auch wirklich klappt, Lightbox 2, weil’s hübsch aussieht und All in One SEO Pack, damit Google mir Sachen wie “double content” nicht übel nimmt. Ein Quell der Inspiration war übrigens Birgits Auflistung ihrer installierten WordPress-Plugins – sollte ich vielleicht auch mal so komprimiert zusammen fassen.

Als nächsten Post gibt’s aber erstmal wieder Fotos.

2010
07.02

Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius finde ich großartig um auf dem Balkon zu sitzen und nichts zu tun, in der Hand ein kühles Getränk und im Hintergrund sommerlich entspannte Musik. Nicht ganz so großartig find’ ich solche Witterungsbedingungen für Fototouren – der fotografische Instinkt der Motivsuche wird ständig überlagert vom menschlichen Instinkt der Schattensuche, die sonst so heiß geliebte Fototasche wird plötzlich zu einem unangenehmen Latentwärmespeicher. Ich war heute trotzdem unterwegs. Zum Glück gibt es in Hamburg genug Wasser, das in Kombination mit einem leichten Wind die Hitze erträglich macht. Mit dem Ergebnis dieser Tour (siehe unten) habe ich meine Galerie “Hamburg” mal wieder ein bisschen aufgefüllt.

Bei zwei Motiven bin ich mir unsicher, welches Bild mir besser gefallen soll: Die Galionsfigur der Rickmer Rickmers (einmal im Hochformat, einmal quer) und ihre Takelage (einmal mit drei Masten im Bild, einmal nur einer). Bei beiden habe ich meine Favoriten, aber die sind nicht so favorisiert, dass ich das andere Bild aus der Galerie verbannen würde…

Mein Favorit heute: Die Heckansicht der Cap San Diego (Nr. 7 bzw. das drittletzte Bild).

10-takelage09-schlauchboot08-figur-der-rickmer-rickmers-quer07-figur-der-rickmer-rickmers-hoch06-takelage05-feuerschiff04-schlepper03-cap-san-diego-heck02-baustelle-elbphilharmonie01-altes-u-bahn-viadukt

2010
07.02

Es ist mal wieder soweit: Zeit für nen Grundsatzartikel. Nachdem ich mich im Rahmen einer Blogparade schon einmal darüber ausgelassen habe, warum ich fotografiere, ist diesmal das Thema “Bloggen” angesagt, ausgelöst durch einen Artikel bei Basic Thinking, der nach der Lektüre der von Bloggern gestalteten, wohl besser inhaltlich gefüllten “Scroll Edition” der Welt kompakt das Internet für belanglos und Bloggen für tot erklärt.

Hand aufs Herz: Warum blogge ich? Wegen des Geldes? Die paar Euro könnte ich auch anders ausgeben. Werbung werde ich hier nicht schalten, Flattr kommt mir auch nicht auf die Seite, und als Auftragsfotograf gegen Honorar – nur für den Fall, dass jemand mal auf diese abwegige Idee kommen sollte – stehe ich nicht zur Verfügung. Ruhm? Da muss ich nur einen kurzen Blick auf meine Blogstatistik werfen: so viele Leser verirren sich nicht hierher, die meisten, die via Google auf meinem Blog landen, springen nach einer Seitenansicht wieder ab, und ohne genaue Daten zu haben vermute ich, dass ich bei der Zahl meiner Abonnenten statt eines Feeds problemlos einen Telefonservice anbieten könnte, bei dem ich persönlich über neue Artikel informiere. (Das hätte sogar was…) Spaß? Ja, das trifft es ganz gut.

Ich schreibe gern, und ich bin arrogant genug zu wissen selbstbewusst genug zu glauben, dass ich das auch ganz gut kann. Ich beschäftige mich gern mit Computern, was eigentlich wieder gegen WordPress spricht, da hier in der Regel alles läuft und ich gar nicht selbst Hand anlegen muss, um Probleme zu lösen. Ich mache auch gern Fotos, und ich finde, dass einige davon ganz gut gelungen und zu schade sind, nur auf meiner Festplatte ihr digitales Dasein zu fristen. Hier kommt dann vielleicht doch der “Ruhm”-Gedanke durch: Wenn ich ein in meinen Augen hübsches Bild mache, es online stelle und ein mir vollkommen Fremder vom anderen Ende der Republik es mit “schönes Foto” kommentiert, dann streichelt das mein Fotografen-Ego – und ich freue mich dass auch die, die keinen Zugriff auf meine Festplatte haben ( = Weltbevölkerung – 1 ) sich das Bild anschauen können.

Ist das jetzt belanglos, liebe Redakteure von Basic Thinking? Reite ich ein totes Pferd? Ach, vergesst diese Fragen: Mein persönliches Relevanzempfinden wiegt hier schwerer als die Relevanzzuschreibung eines kommerziellen Blogs. Ich mache hier genau das, was angeblich überholt ist: persönliche Gedanken und Beobachtungen schreiben. Und ich mach’s gerne. Allerdings habe ich auch weder Hund noch Katze noch Kinder, so dass ich hier nicht mit Floh-/Katzen-/Windel-Content dienen kann. Dafür hab ich ‘nen Teddy, über den ich mir wahrscheinlich täglich tolle Geschichten ausdenken könnte. Und die Frage ist hier nicht “will das denn jemand lesen?” sondern eher “will ich das denn schreiben?”.

2010
07.01

Am DonauuferDiesmal ein Bild ohne Kommentar meinerseits außer: kein Foto aus Hamburg, sondern ein knapp zwei Jahre altes Archiv-Bild aus Wien, entstanden nur wenige Minuten früher und wenige Meter weiter als dieses Bild.Sozusagen als Blog-Gruß an Paleica, die mich zu dieser Serie inspiriert und sie heute (endlich, endlich) fortgesetzt hat.