Nochmal von vorne

So, ich gehe davon aus, dass ich mittlerweile alle Leser durch monatelange Untätigkeit vertrieben habe. Gut, dann kann ich ja nochmal von vorne anfangen.

Tatsächlich habe ich eine ganze Zeit lang nicht fotografiert. Die Gründe dafür kenne ich, tun aber hier mal nicht zur Sache. Auf “ab sofort wird alles anders”-Floskeln verzichte ich auch. Mal gucken. Ich geh es mal ganz entspannt an, werde höchstwahrscheinlich mit meinem Theme ein bisschen rumprobieren, weshalb es bestimmt in nächster Zeit etwas unruhiger hier wird. Und ebenso höchstwahrscheinlich werde ich gegen alle Regeln der Leserbindung verstoßen. Behalte ich die Galerien? Mal schauen. Poste ich demnächst nur noch Fotos ohne großartige Kommentare dazu? Mal sehen. Werde ich überhaupt regelmäßig Inhalt einstellen? Mal gucken. Aber ein bisschen was werde ich bestimmt über diese Seite mit der Welt teilen. Wäre doch zu schade, wenn all meine Bilder auf meiner Festplatte versauern – ich bin zwar alles andere als ein Profi-Fotograf, aber so schlecht, dass ich sie verstecken muss, finde ich meine Bilder nicht. Und Facebook und Konsorten fallen für solche Sachen dank der Nutzungsbedingungen aus.

Also dann: Vielleicht bis bald. (Und ich hoffe, Du bist jetzt zumindest einigermaßen zufrieden, Viola… ;-) )

Zack die Linse Oktober: Bunt

Puh… ich hab mich ja sehr gefreut, dass das “Zack die Linse”-Projekt wieder läuft. Und dass im Gegensatz zum ersten Anlauf diesmal ein ganzer Monat Zeit ist, ein Foto zu schießen und zu posten. Meinen Beitrag im Oktober sehe ich allerdings unter dem Motto “Dabei sein ist alles”:

Zack die Linse - bunt

Zack die Linse - bunt

Das Thema des Monats (und der ersten Runde seit Wiederaufleben des Projekts): “Bunt, bunt, kunterbunt”. Hm, gar nicht so herausfordernd, das hatte ich zumindest im ersten Moment gedacht. Dann allerdings gab es doch zwei nicht gerade kleine Hürden: Zum einen mein chronischer Zeitmangel, der sich auch deutlich in der Blogaktivität niedergeschlagen hat. Zum anderen wollte mir nicht so recht eine Umsetzung einfallen. Die paar Ideen, die ich zwischenzeitlich hatte, haben mich selbst nicht überzeugt. Schlimmer noch: Ich hab den Oktober eher als grau erlebt. Nicht im Sinne von “langweilig” wohlgemerkt. Aber Farben sehen, ein Bild, das auch noch das Attribut “bunt” verdient hätte, und dann noch fotografisch umsetzen, wollte irgendwie nicht funktionieren.

Was es letztendlich geworden ist: das Foto der Leuchtreklame eines Motels in Hamburg. Ich sehe die Neonreklame jeden Tag, besonders im Winter sticht sie richtig ins Auge. Auf dem oben Foto hat sie allerdings nicht die Wirkung wie im Original – eine alternative Umsetzung des Motivs ist dann allerdings an meinen fotografischen Fähigkeiten bei Nachtaufnahmen in Verbindung mit meiner Ungeduld gescheitert… Das Bild oben kam so – abgesehen von Größenänderung und minimaler Nachschärfung – aus der Kamera.

Am Thema selbst kann es kaum gelegen haben: Bei einem kurzen Blick in die Flickr-Gruppe war ich schon beeindruckt, wie man das Thema umsetzen kann. Es waren wirklich einige Fotos dabei, die mir gefallen haben.

Wie geschrieben: Dabei sein ist alles. Und mal wieder was ins Blog schreiben ist ja auch ganz nett. ;-) Ich hoffe auf ein schönes Thema für den November, das ich mal wieder so umsetzen kann, dass ich mit dem Ergebnis selbst zufrieden bin…

Juli?!?

Das gibt’s doch gar nicht: Ich habe meinen letzten Blog-Artikel tatsächlich im Juli veröffentlicht, am Ende meines Urlaubs! Im Juli!! Jetzt ist Oktober!!! Und auch der ist schon wieder halb rum…

Apropos Oktober: Den Rest des Monats habe ich noch Zeit für ein Bild in Lacaosas “Zack die Linse”-Projekt. Lief schon einmal, ich hab auch daran teilgenommen, seinerzeit allerdings ging es wirklich zack-zack, jede Woche ein Bild. Diesmal wird monatlich ein Thema vorgegeben, was sich mit meiner Zeitplanung viel besser vereinbaren lässt. Thema des Monats ist übrigens “bunt” – passend zum Herbst. Und da das Wochenende sonnig werden soll bin ich optimistisch, dass mir auch ein paar Motive vor die Linse kommen, die nicht grau in grau sind.

Juli… unglaublich…

Prag: The Very Best Of

Die Bearbeitung dauert doch um einiges länger als gedacht… Sei’s drum: Als erstes Zwischenergebnis gibt es hier mal ein “Very Best Of”. Schöne Fotos (in meinen Augen), die vielleicht nicht ganz so typisch touristisch sind:

Als nächstes kommen dann die touristischen Bilder. :-)

291

Wieder da.

Vor ein paar Wochen habe ich noch gejammert, dass ich kaum fotografiere, und befürchtet, dass ich in meinem Urlaub nur schreckliche Fotos schießen werde. Vorbei. Eine Woche habe ich in Prag verbracht, jede Menge Bilder geschossen, nach mehreren Sortierdurchgängen sind 291 übrig geblieben. Und die sind durchaus hübsch anzusehen. Keine Profi-Bilder, aber mir gefallen sie. Jetzt geht es an Verschlagwortung, Bewertung (ich hoffe auf 30 gute und drei wirklich hervorragende) und anschließend Bearbeitung. Das wird etwas dauern, vorzeigbare Ergebnisse werde ich nach und nach posten.

Außer Übung

Verdammt. Der Urlaub naht, mein Plan war, ein paar Tage wegzufahren und viele tolle Fotos zu machen. Und ich beginne zu zweifeln ob letzteres so klappt wie geplant…

Am Sonntag war absolutes Traumwetter in Hamburg, ich hab ein paar freie Stunden genutzt um zu Planten und Bloomen zu fahren. Zugegeben: ich war etwas uninspiriert. Trotzdem: bei den Motiven, die sich einem dort bieten, müssten zumindest ein paar schicke Blümchenbilder rumkommen. Insgesamt hab ich 36 Fotos geschossen, nach der Ausschuss-Bereinigung blieben 21 übrig, von denen nach meiner eigenen Bewertung keines mehr als 3 von 5 Punkten verdient hat. Die drei schönsten (hier zu verstehen als: die drei Einäugigen unter den Blinden) sind diese hier:

Ganz ehrlich: Das sind nun wirklich keine Bilder, mit denen man angibt. Technisch gesehen zwar ok, aber ansonsten irgendwie… langweilig. Am besten gefällt mir persönlich noch Bild 1, das zumindest eine ungewöhnliche Perspektive vorweisen kann und einigermaßen Tiefe hat. Vielleicht lässt sich durch ein bisschen Bearbeitung noch ein interessantes Bild daraus machen, aber “schön” ist in meinen Augen echt anders.

Ich habe ja schon häufiger gemerkt (und hier und da auch drüber gebloggt), dass Übung und Routine viel ausmachen kann. Und derzeit ist’s damit bei mir nicht sehr weit her. In meiner aktuell eher knapp bemessenen Freizeit fehlt mir dann doch die Lust, mir die Kamera zu schnappen.  Ich freu mich trotzdem auf meinen Urlaub – nur der virtuelle Diaabend im Anschluss fällt wahrscheinlich etwas knapper aus.

Aber ehrlich: Diaabende sind doch meist eh langweilig…

Fotoaktion: Stille Post

Birgit startet eine schöne Fotoaktion: Stille Post. Die Idee: Das (sicherlich bekannte) Spiel “Stille Post” auf Fotografie umzumünzen. Start ist mit einem Foto, das der erste Teilnehmer bekommt. Dieser greift sich ein Element aus dem Bild heraus, macht sein eigenes Foto und reicht es weiter an den zweiten Teilnehmer, der sich ein Element aus dem Bild heraus greift usw. “Element” kann in diesem Fall z.B. eine Farbe, eine Form, eine Art des Bildaufbaus sein. Veröffentlicht werden die Fotos erst am Ende des Projekts, vorher kennt also jeder nur das Bild, das er bekommt, und das, das er/sie schießt.

Ich mach mit, anmelden kann man sich noch bis 15.Juli über die Kommentare zum oben verlinkten Post.

Farbe, Graustufen, Schwarz-weiß

Von meinem Landungsbrückenausflug vor ca. drei Wochen wollte ich ein paar Fotos noch bloggen. Bin allerdings bei diesem Bild mit der Bearbeitung hängen geblieben:

Eagle-Takelage in FarbeDas selbe Bild in Graustufen (über die “Schwarz-weiß”-Funktion der digiKam-Bildbearbeitung):

Eagle-Takelage in GraustufenUnd noch einmal in “echtem” Schwarz-weiß (über die “Schwellwert”-Funktion im GIMP):

Eagle-Takelage in Schwarz-weißWenn ich in diesem Tempo meine Bilder weiter bearbeite, rechne ich mit vorzeigbaren Ergebnissen am 17. Mai 2059…

Fotografischer Staffellauf

Ich habe eine Idee.

Birgit hat mal ein Projekt gemacht, bei dem sie alle 30 Schritte ein Handy-Foto geknipst hat. Ich versuche ab und an, mit meiner Serie Gesichter der Großstadt meine Wahlheimat Hamburg zu porträtieren. Gestern habe ich mir im Museum für Kunst und Gewerbe die Ausstellung “Portraits in Serie” angesehen (gerade noch rechtzeitig bevor sie am 17.Juni endet). Das alles zusammen hat sich zu einer Projekt-Idee zusammen gefügt: Eine Art Serienportrait Hamburgs, bei dem ich allerdings keine absolute Entfernung zwischen zwei Fotos wähle, sondern eine relative – der Standort, von dem aus ich ein Foto schieße, muss auf dem vorherigen Foto zu sehen sein. Je nachdem können also wenige Schritte oder hundert Meter zwischen zwei Bildern liegen. Das Ganze nenne ich “fotografischen Staffellauf”, danach hab ich gerade auch kurz gegoogelt, aber auf die Schnelle nicht gefunden, dass ich die Idee unbewusst geklaut habe. (Sollte ich mich hier irren bin ich für Hinweise und einen Link dankbar…)

Au ja, das mach ich. Das plane ich sogar: Ich werde den ein oder anderen Spaziergang durch Hamburg machen und ein wenig auf Motive achten, mir ein Datum raussuchen, an dem die Stadt nicht wegen irgendeines Events total überlaufen ist, und dann meinen fotografischen Staffellauf durchführen. Einen Termin habe ich zwar noch nicht, aber höchstwahrscheinlich wird es erst im Juli etwas. Wer mitmachen will ist herzlich eingeladen, wer es in seiner Heimat machen will natürlich auch, wer es einfach nur weitererzählen will ebenso. Ansonsten gibt es das Ergebnis in wenigen Wochen hier.

:-)

You can always long for May: Überbleibsel

Das ist jetzt aber definitiv der letzte Post zu meinem Mai-Projekt

An manchen Tagen habe ich mehr als ein Foto geschossen. Aufs Blog geschafft hat es dann aber doch jeden Tag nur ein Bild. Bei den meisten Bildern fiel mir die Auswahl nicht schwer, bei zwei Fotos allerdings tut es mir richtig Leid, dass sie im vergangenen Monat nicht gezeigt wurden. Deshalb will ich sie Euch – wenn auch ohne den Lomo-Effekt aus dem Projekt – hier nicht vorenthalten:

Das Zweite-Wahl-Foto vom 20. Mai:

Das Alternativ-Foto vom 25. Mai: